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6 einfache Cocktails, die ihr beherrschen solltet, bevor ihr 30 seid

Es wird eine Zeit in eurem Leben kommen, in der ihr aufhören müsst oder solltet, überteuerte Margaritas an der Bar zu bestellen. Stattdessen solltet ihr lernen, bewährte klassische Cocktails zu Hause zuzubereiten. Obwohl es schwierig erscheinen mag, erfordern nicht alle Cocktail-Rezepte ausgefallene Zutaten und teuren Likör von höchster Qualität.

Insider hat mit dem New Yorker Barkeeper Robert McAllister gesprochen, der seit acht Jahren Cocktails mixt und derzeit bei Erv's on Beekman im Stadtteil Brooklyn arbeitet. Außerdem hat sich Insider mit der Barkeeperin Megan Levine unterhalten, die für den Blog „The Cook, The Baker, And The Cocktail Maker“ schreibt. Wir wollten wissen: Welche Cocktails muss man mixen können, bevor man 30 wird? Das waren ihre Antworten.

Hinweis: Wir haben die Zitate mit US-Maßen im Original gelassen. Die Umrechnung in deutsche Maße findet ihr im Anschluss in Klammern.

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Der Old Fashioned ist ein klassischer, starker Cocktail für Whiskytrinker.

„Jeder Erwachsene, der Cocktails trinkt, sollte ein paar Klassiker im Ärmel haben. Ein gut zubereiteter Old Fashioned ist ein Muss. Diesen Cocktail gibt es nicht umsonst schon seit dem 19. Jahrhundert“, sagt Levine.

McAllister stimmt dem zu. Der Old Fashioned sei ein klassischer Cocktail. „Wenn eine Bar das nicht hinbekommt, bestellt dort keine Cocktails“, sagte er. „Seine Ursprünge reichen bis in die Zeit vor der Prohibition zurück. Er ist köstlich, kraftvoll und, wenn er richtig zubereitet wird, sehr beruhigend.“

Nach Angaben der „New York Times“ dauert die Zubereitung dieses Getränks nur zwei Minuten, und ihr braucht nur vier Zutaten: einen Zuckerwürfel, Angosturabitter, Rye oder Bourbon und etwas Orangenschale. Das Twisten der Orangenschale sei unbedingt notwendig, erklärt McAllister, da die ätherischen Öle der Zitrusfrüchte auf diese Weise in das Getränk gelangten.

Und was braucht er sonst noch?  „Zwei Unzen [6 cl] Whisky (vorzugsweise Bourbon oder Rye), 0,25 Unzen [0,5 cl] einfacher Sirup (oder ein Zuckerwürfel) und ein paar (nicht mehr als drei) Spritzer Bitter“, erklärt McAllister im Gespräch mit Insider. „Rühren, niemals schütteln, über Eis gießen und mit eine Zitrusschale eurer Wahl garnieren.“



Ein Manhattan ist ein weiteres Getränk der alten Schule, das leicht zu meistern ist.

Der Manhatten sei ein klassischer Cocktail, ein leicht bitterer Whisky-Forward-Drink, den man leicht perfektionieren kann, erklärt Levin.

„Ein Manhattan ist ein großartiges Getränk, wenn man sich für Cocktails der alten Schule interessiert“, sagt sie. „Dieses Getränk ist beeindruckend, und gehört ähnlich wie der von James Bond inspirierte Martini oder Vesper zu den Spirit-Forward-Drinks.“

McAllister erklärt, dass der Manhattan auch als artverwandter Cocktail des Old Fashioned bekannt sei.

„Aufgrund des Wermuts und des fehlenden Zuckers ist der Alkohol etwas schwerer. Manhattans eignen sich hervorragend, um sich am Ende einer harten Woche oder eines harten Tages zu entspannen.“

Er empfiehlt 6 cl Ryewhisky, 3 cl süßen Wermut und zwei bis drei Spritzer Angostura oder Orangenbitter oder beides, wenn euch danach ist. Das Getränk sollte ohne Eis gerührt serviert werden.

Garniert den Manhattan mit einer Kirsche oder Zitrusfrüchten und denkt daran, dass einige Menschen einen Manhattan bevorzugen und andere Martini. Überlegt euch vorher, welchen Drink ihr lieber mögt. 



Martinis sind trockene, raffiniertere Cocktails.

Martinis sollten wirklich in jeder Karte zu finden sein, sagt McAllister und scherzt, dass man dem „ Wohle der Menschen“ zuliebe wissen sollte, wie man diesen Hollywood-Cocktail zubereitet.

„Der Klassiker wird mit einem trockenen Gin zubereitet. Wenn ihr also einen Wodka-Martini zubereitet, müsst ihr ihn spezifizieren.“ Laut seinen Anweisungen wird ein traditioneller Martini wie folgt hergestellt: 6 cl Gin, 1,5 cl trockener Wermut, umgerührt und mit einem Spritzer Zitrone serviert.

Natürlich solltet ihr auch die Umgangssprache für dieses Getränk lernen.

„Dry bedeutet weniger Wermut, Dirty bedeutet gleiche Anteile von Olivensaft und Wermut, in diesem Fall mit einer Olive garnieren. Rühren! Es sei denn, ihr seid wie James Bond und möchtet, dass er geschüttelt wird“, merkt er an.



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