Schloßau: "Pia Bremst" soll Raser nachdenklich machen
Schloßau. (lm) "Pia Bremst" ist ihr Name, und sie wurde so getauft von Norbert Ziegeler, der zur Sicherheit der Kindergarten- und Schulkinder für ihre Einbürgerung in Schloßau gesorgt hat.
Seit kurzem steht "Pia Bremst" von Mudau kommend im leuchtorangenen und dann signalgrünen und von Hesseneck kommend im leuchtorangenen Outfit, jeweils mit einem roten Warnfähnchen in der Hand, gut positioniert an der viel befahrenen Ortsdurchfahrt und sorgt so für hoffentlich mehr Sicherheit – vor allem für die Jüngsten.
Für Norbert Ziegeler, der diese nicht zu übersehenden Figuren erstmals in Brandenburg gesehen und drei Stück für Schloßau besorgt hat, sagt "Pia Bremst" sehr deutlich: "Hey du, pass auf! Dies ist ein Kindergarten- und Schulweg und wir möchten nicht angefahren werden."
Große finanzielle Unterstützung fand er in der Bäckerei Münkel-Burkhardt und in der Bären-Apotheke Mudau, die neben Ziegeler jeweils ein Drittel der Kosten übernahmen.
Dankbar für diese gelungene Aktion sind ihm neben Eltern und Kinder auch Rektor Markus Wellm und Kindergartenleiterin Marina Reer, die durchaus bestätigen können, dass die Mehrzahl der Autofahrer oder auch Fahrer der großen landwirtschaftlichen Maschinen sich nicht um das 30 km/h-Schild in diesem Abschnitt, oft noch nicht einmal um die 50 km/h der Ortsdurchfahrt, scheren.
Man setzt in Schloßau also große Hoffnung auf "Pia Bremst", vor allem darauf, dass sie ihrem Nachnamen alle Ehre macht!