World News

TSG Hoffenheim: So schlagen sich die sechs Hoffenheimer bei der EM

Von Nikolas Beck

Heidelberg. Am zweiten Spieltag hat ein dritter Profi der TSG Hoffenheim EM-Spielzeit bekommen. Besonders erfolgreich lief es für das Sextett aber nicht.

> Florian Grillitsch durfte sein EM-Debüt feiern. Der 25-Jährige wurde von Österreichs Nationaltrainer Franco Foda in der 61. Minute für Leipzigs Konrad Laimer eingewechselt und durfte sich rund eine halbe Stunde lang für künftige Startelfeinsätze empfehlen. "Grillo" zeigte sich sofort präsent, gewohnt passsicher (84 Prozent) und zweikampfstark (75 Prozent). Entscheidende Impulse konnte aber auch Österreichs Rückennummer zehn beim 0:2 gegen die Niederlande nicht geben.

> Christoph Baumgartner soll das Interesse des FC Liverpool geweckt haben. Ob’s an den beiden EM-Auftritten des 21-jährigen Österreichers liegt? Fraglich. Zumindest durfte "Baumi", der bei der TSG erst vor wenigen Wochen vorzeitig bis 2025 verlängert hat, von Beginn an ran. Gegen die Niederlande war nach 70 Minuten vollem Einsatz, 32 Ballaktionen und einem Torschuss Schluss. Und ansonsten? Sein Bodycheck gegen Van Aaanholt zu Beginn der zweiten Halbzeit war hart an der Grenze.

> Stefan Posch, 24, hofft nach zwei Partien auf der Tribüne auf eine Kadernominierung an diesem Montag, wenn die "Ösis" die Gruppe gegen die Ukraine beschließen.

> Andrej Kramaric durfte nach seinem unglücklichen Auftakt auf dem rechten Flügel (0:1 gegen England) im zweiten Spiel im Zentrum ran, wenn auch nicht an vorderster Front. Als "Zehner" zeigte sich der 29-Jährige formverbessert, ohne die ganz großen Glanzpunkte zu setzen. 23 Ballkontakte, nur ein Fehlpass und zwei Torschüsse stehen im Arbeitszeugnis seiner 62 Minuten. Immerhin: Kramarics Gedankenschnelligkeit bei einem Freistoß, der zur Vorlage des Ausgleichtreffers von Perisic wurde, ist es zu verdanken, dass die Kroaten beim 1:1 gegen Tschechien ihren ersten Turnier-Punkt holen konnten. Im abschließenden Gruppenspiel geht es am Dienstag gegen Schottland.

> Pavel Kaderabek bleibt Bankangestellter. In Festanstellung. Gegen Kroatien saß er abermals 90 Minuten lang draußen, weil rechts Vladimir Coufal wieder einer der besten Tschechen war. Trotz seines Ausrutschers vor dem 1:1. Gegen die punktgleichen Engländer (jeweils 4) geht es für die Tschechen am Dienstag um den Gruppensieg. Warum eigentlich nicht mit Pavel Kaderabek auf links?

> Robert Skov stand bei Dänemarks 1:2 gegen Belgien nach seiner Knöchelverletzung wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Читайте на сайте