"Follies" an der Volksoper: Altern zum Klang des Stepptanzes
Das frühe Werk "Follies" des Broadway-Gottes Stephen Sondheim hat seine Tücken. Es ist im Kern letztlich eine Nummernrevue, die mal mehr, mal weniger von Spielpassagen zusammengehalten wird. Ein hybrides Stück, das sich nie ganz zwischen Handlung und Abfolge von Musikhommagen entscheiden kann. An der Wiener Volksoper hat Regisseur Martin G. Berger den Stier nun bei den Hörnern gepackt und das Beste aus der Vorlage herausgeholt - nicht zuletzt dank eines guten Ensembles.