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Hochzeit des Jahres: Bezos und Sanchez gehen sich das Jawort

Die Hochzeit des Jahres hat ihren Höhepunkt erreicht: Jeff Bezos und Lauren Sánchez haben sich das Jawort gegeben. Amazon-Gründer Jeff Bezos und die ehemalige TV-Moderatorin Lauren Sánchez haben sich in Venedig wohl das Jawort gegeben. Zumindest schlossen das Journalisten aus dem Jubel, der kurz nach 20 Uhr von der Hochzeitslokalität auf der Insel San Giorgio zu hören war. 200 handverlesene Gäste wurden in Booten zum Event gebracht, die Party soll bis Donnerstag dauern. Reporter hatten keinen Zugang. Offiziell gab es zunächst noch keine Bestätigung dafür, dass sich der 61-jährige Bezos - mit einem geschätzten Vermögen von 220 Milliarden US-Dollar einer der reichsten Männer der Welt - und Sánchez (55) tatsächlich das Jawort gaben. Von der Insel war lediglich zu hören, wie der Italiener Matteo Bocelli, Sohn des Startenors Andrea Bocelli, den Elvis-Presley-Klassiker "Can't Help Falling in Love" sang - und später lauter Jubel der Festgesellschaft. Sanchez warf den wartenden Paparazzi zuvor einen Kussmund zu. Die "Bild" berichtete, dass sich das Paar gegen 19 Uhr zu einem Fotoshooting aufgestellt hatte, sie soll dabei ein weißes Brautkleid getragen haben, er einen schwarzen Anzug. Die britische "Daily Mail" zeigte ein Foto des Paares – Sánchez in Weiß – , als es strahlend durch die Menge der Gäste ging. Bei der vermeintlichen Hochzeit des Jahres ist Prominenz aus Showbusiness und Geschäftswelt dabei: Kim Kardashian , Kylie Jenner , Bill Gates , Leonardo DiCaprio , Orlando Bloom und viele andere. Das britische Boulevardblatt "Daily Mail" berichtete allerdings, dass das Paar bereits geheiratet habe – vor einigen Wochen insgeheim in den USA. Damit wäre die Feier in Venedig nur Show. Aus Bezos' Umgebung gab es auf dpa-Anfrage keinerlei Kommentar. Für beide ist es die zweite Hochzeit. Aus früheren Beziehungen haben sie sieben Kinder. Nach Medienberichten liegen für die Ex-Journalistin bis Sonntag 27 Kleider bereit. Für die Trauung schwankte sie nach einem Bericht der Tageszeitung "La Repubblica" zwischen einem Kleid von Dolce&Gabbana und einem von Oscar de la Renta. Bezos entschied sich für einen Smoking von Giorgio Armani mit passender Fliege. Strenge Sicherheitsvorkehrungen Aus Sorge vor Protesten oder einem Anschlag findet alles unter strengen Sicherheitsvorkehrungen und großer Geheimhaltung statt. Polizei und Militär sind überall präsent. Allerdings ist es ein sehr gewolltes Versteckspiel inmitten einer Stadt, die derzeit jeden Tag mehr als 100.000 Touristen verkraften muss. Die Festgesellschaft ist auf mehrere Luxushotels verteilt. Gesichtet wurden auch US-Präsidententochter Ivanka Trump , die TV-Moderatorin Oprah Winfrey sowie Kris Jenner und ihre Töchter Kim und Khloé Kardashian. Auf der Einladungsliste stehen nach Medienberichten auch Barbra Streisand , Mick Jagger und Elton John. Kosten von mindestens zehn Millionen US-Dollar Die wichtigste Feier fand in einem Klostergarten auf San Giorgio statt, einer Insel direkt gegenüber vom Markusplatz. Für die Anfahrt waren mehr als 30 Wassertaxis reserviert. Abends stand ein riesiges Feuerwerk über der Lagune auf dem Programm. Die Kosten der Hochzeit werden auf mindestens zehn Millionen US-Dollar geschätzt. Der Präsident der Region Veneto, Luca Zaia, bezifferte sie sogar auf 40 bis 48 Millionen Euro. Zudem sprach er von einem Imagegewinn im Milliardenwert. Italiens Kulturministerin Daniela Santanchè bezifferte den wirtschaftlichen Gesamteffekt der Hochzeit auf 950 Millionen Euro - woran viele erhebliche Zweifel haben. Kritiker werfen Bezos Geprotze vor Gegen die Feiern gibt es Proteste verschiedener Gruppen. Kritiker werfen Bezos vor, seinen Reichtum zur Schau zu stellen und sich für ein Wochenende die gesamte Stadt kaufen zu wollen. In der Nacht zu Freitag wurden Parolen auf den Turm am Markusplatz projiziert wie "No Kings no Bezos" ("Keine Könige, kein Bezos") und "FCK BZS", ein obszöner Spruch. Der US-Milliardär spendete nach Angaben aus seiner Umgebung drei Millionen Euro für verschiedene Einrichtungen der Stadt - aus Sicht seiner Kritiker bei seinem Gesamtvermögen jedoch ein extrem kleiner Betrag. Das Paar bat seine Gäste außerdem, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen Geld für die Sanierung von Venedig zu geben.

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