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Mietnot in Köln: Wie die Linke den Weg in die Wohnviertel sucht

In Köln präsentiert die Linkspartei ihren Plan gegen steigende Mieten. Bei der Auftaktveranstaltung ist die Stimmung entschlossen – doch ob die Kampagne über symbolische Aktionen hinausreicht, ist noch offen. Ein Besuch vor Ort

Ein Dutzend Leute ist im Versammlungsraum des Naturfreundehauses im Kölner Stadtteil Kalk beschäftigt: Sie stellen Stuhlreihen auf, hängen Fahnen auf, einer justiert den Beamer. Chris Schmidt von der Linkspartei ist zuversichtlich: „Es wird rappelvoll heute, wir haben hundert Anmeldungen.“

An diesem Donnerstagabend ist der Startschuss für die bundesweite Kampagne der Linken gegen den „Mietenwahnsinn“. Vor einer Woche hat die Parteispitze in Berlin diesbezüglich den „Notstand“ ausgerufen. Ko-Vorsitzende Ines Schwerdtner sagte auf einer Kundgebung in Berlin: „Wir werden Vonovia und Co mit tausenden Mietern das Handwerk legen.“ Die Partei kündigte Mieterversammlungen in 80 Städten an – den Beginn für

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