Wien: Menschennähe machte Hunde sexuell freizügiger als Wölfe
Die Nähe zu Menschen machte Hunde sexuell freizügiger als ihre Vorfahren, die Wölfe, erklärt die Wiener Verhaltensforscherin Sarah Marshall-Pescini. Freilaufende Hündinnen und Rüden haben typischerweise mehrere Geschlechtspartner, während Wolfspärchen einander meist lebenslang treu bleiben. Sogar die Welpen-Geschwisterchen in einzelnen Würfen von Hündinnen sind oft von verschiedenen Vätern, berichtet sie mit Kolleginnen und Kollegen in der Fachzeitschrift "PNAS".