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Fußball-Bundesliga: Dortmunds Guirassy in der Krise: Rückhalt trotz Fehlers

Stern 

Seit dem 31. Oktober ist Dortmunds Stürmer Serhou Guirassy ohne eigenen Bundesliga-Treffer. Das Warten geht nach dem 3:3-Spektakel bei Eintracht Frankfurt weiter. Obendrein verschuldet er ein Tor.

Vorne torlos, hinten sorglos: Borussia Dortmunds Angreifer Serhou Guirassy steckt auch nach dem wilden 3:3 bei Eintracht Frankfurt in einem Formtief. Von den Mitspielern sowie BVB-Verantwortlichen erhält er dennoch Rückendeckung. "Ich halte ihm weiterhin die Stange", sagte Dortmunds Coach Niko Kovac mit Blick auf die Ladehemmung Guirassys in der Fußball-Bundesliga.

Seit dem 31. Oktober beim 1:0 am neunten Spieltag gegen den FC Augsburg ist der 29-Jährige ohne Treffer im Oberhaus. Jeder Stürmer müsse "immer mal wieder durch solch eine Durststrecke durch", erklärte Kovac und kündigte an: "Er kommt da wieder raus."

Guirassy bringt Eintracht zurück ins Spiel

Besonders bitter aus Guirassys Sicht: Der Stürmer blieb zum Auftakt des 16. Spieltags in Frankfurt vorn nicht nur glücklos, sondern foulte im eigenen Strafraum Eintracht-Verteidiger Robin Koch. Den fälligen Elfmeter verwandelte Frankfurts Jungstar Can Uzun zum 1:1.

"Er weiß selbst, dass er da nicht so hingehen darf. Das passiert von zehnmal einmal, es ist in der Situation ärgerlich, da wir die Frankfurter in den ersten 20 Minuten gut im Griff hatten", äußerte Guirassys Mitspieler Waldemar Anton und fügte an: "Das hat sie wieder ins Spiel gebracht. Es ist aber okay, wir hatten danach genug Möglichkeiten und hätten das Spiel gewinnen können."

Vom Topscorer zum Sorgenkind

Kovac erklärte beim Pay-TV-Sender Sky, dass man Guirassy keinen Vorwurf machen könne. "Es passiert allzu oft in der Bundesliga, dass einer den Fuß einfach vorhält, dann wirst du getroffen und es gibt Elfmeter", sagte der Coach. Auch Nationalspieler Nico Schlotterbeck wollte aus dem Vergehen keine große Nummer machen: "Das nächste Mal trifft er wieder, dann ist alles okay."

Doch wann genau "das nächste Mal" ist, bleibt abzuwarten. Von der Form aus der Vorsaison mit 21 Bundesliga-Toren ist Guirassy derzeit weit entfernt. Stattdessen muss der Profi aus Guinea inzwischen um seinen Stammplatz bangen. Möglich ist, dass Kovac schon am Dienstag (20.30 Uhr) im Heimspiel gegen Werder Bremen auf den Portugiesen Fábio Silva setzt. Der habe gegen die Eintracht "richtig viel Betrieb" gemacht, so der 54-Jährige.

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