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Kaltes Vergnügen: Mehr als 1.800 Schwimmer trotzen eisiger Donau

Stern 

Bei 2,6 Grad Wassertemperatur wagten sich rund 1.850 Menschen ins Wasser, manche nur in Badehose. Was das Donauschwimmen zum größten Winterschwimmen Europas macht.

Gerade einmal 2,6 Grad Wassertemperatur konnten die rund 1.850 Schwimmfans nicht bremsen. Beim traditionellen Donauschwimmen im oberbayerischen Neuburg stiegen sie dennoch in den Fluss. 

Die meisten der abgehärteten Schwimmer schützten sich allerdings mit Neoprenanzügen gegen die Kälte. Knapp 90 Unerschrockene stiegen nach Angaben der Veranstalter allerdings nur mit einfacher Badekleidung in die Donau. Diese Eisschwimmer mussten eine 400 Meter lange Strecke zurücklegen, die anderen schwammen vier Kilometer weit. Für die lange Strecke brauchten die schnellsten Teilnehmer etwa eine Stunde.

Ursprung im Jahr 1970

Das Donauschwimmen gilt als das größte Winterschwimmen Europas. Jedes Jahr kommen auch Teilnehmer aus anderen Ländern, um in die eisige Donau zu steigen.

Seinen Ursprung hat das frostige Vergnügen im Jahr 1970: Damals zeigten Taucher der Neuburger Wasserwacht bei einer Übung, dass sie auch im kalten Wasser Rettungseinsätze durchführen können. Bald darauf wurde daraus ein öffentliches Spektakel, und mit der Zeit nahmen immer mehr Menschen am Donauschwimmen teil.

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