World News

Dschungelkönig Gil Ofarim: Das möchte er mit seiner Gage anstellen

Stern 

Gil Ofarim hat ein weiteres Interview gegeben, das zeigt: Sein Blick in die Zukunft ist klar definiert, der Blick zurück bleibt vage.

Gil Ofarim (43), der frischgekürte Dschungelkönig des RTL-Formats "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!", hat sich in einem weiteren Interview bohrenden Fragen gestellt - aber hat er sie auch beantwortet? Dessen ist sich Frauke Ludowig (62) selbst nicht ganz sicher, wie sie im abschließenden Fazit zu ihrem Gespräch mit dem Musiker anklingen lässt. Eine klare Aussage trifft Ofarim vor allem hinsichtlich seiner Pläne, was er mit der Antrittsgage und der Siegprämie des Dschungelcamps anstellen wird.

Generell möchte er zwar nicht über Geld und seine aktuelle finanzielle Lage sprechen. Doch ermögliche ihm der Dschungelcamp-Zahltag, sich "eine Bleibe in München zuzulegen, um den Umgang mit meinen Kindern, den ich bis vor einem Jahr hatte - eine Woche bei mir, eine Woche bei meiner Ex-Frau" - wieder wie gewohnt zu gestalten. Weil Aufträge nach dem Davidsternskandal ausgeblieben waren, musste Ofarim damals seine Wohnung in München aufgeben und weiter weg von seinen Kids ziehen.

Überhaupt spricht der kontroverse Dschungelkönig gegenüber Ludowig viel über seine zwei Kinder. So offenbart er etwa, die beiden während der Hochphase des Eklats angelogen zu haben. "Alle Käseblätter waren voll mit ganz schlimmen Überschriften" über ihn, erinnert sich Ofarim zurück. Weil seine Kinder überall Bilder von ihrem Papa auf den Zeitungen sahen, aber noch nicht lesen konnten, fragten sie ihn, was da stand. "Etwas wegen der neuen Platte von Papa", habe er dann erwidert. Seiner Meinung nach waren seine Kinder "die wahren Verlierer" der Angelegenheit.

Seine weiteren Pläne

Eine Rückkehr zur Normalität erhofft sich Ofarim neben seinem Privatleben nun auch in der Karriere. Auf Tour gehen, vor der Kamera stehen, "kreative Arbeit wieder machen", so laute sein großer Wunsch.

Das Interview zeigt: Gil Ofarims Blick in die Zukunft ist klar definiert, der Blick zurück bleibt vage. So bereue er demnach einerseits, das Video vor dem Hotel in Leipzig gepostet zu haben. Andererseits beteuert er, das alles nicht ungeschehen machen zu wollen: "So schlimm es war und so schlimm es auch ist - ich habe dadurch viel gelernt." Nur welche Lehren er genau zog, will er auch nach mehrmaligem Nachfragen von Frauke Ludowig nicht enthüllen. Das kritische Fazit des Interviews lautet daher: "Warum er eine zweite Chance verdient, darauf hat er heute keine konkrete Antwort."

Читайте на сайте