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Neun Menschen nach Lawinenabgang im US-Bundesstaat Kalifornien vermisst

Stern 

Nach einem Lawinenabgang in den kalifornischen Bergen sind am Mittwoch neun Menschen vermisst worden. Die Suche nach den Tourengehern gestaltete sich wegen anhaltender starker Schneefälle schwierig, teilten die Behörden mit.

Eine 15-köpfige Gruppe war am späten Dienstagvormittag (Ortszeit) am Berg Castle Peak in der Sierra Nevada, nordöstlich der Stadt Sacramento, von der Lawine mitgerissen worden. Sechs Tourengeher seien gerettet worden und hätten "Verletzungen unterschiedlicher Art", teilte das Büro des Sheriffs von Nevada County mit. Bergretter suchten weiter nach den neun Vermissten, während die Schneefälle weiter anhielten. 

Zwei der geretteten Skifahrer wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Behörden hatten zunächst von 16 Betroffenen gesprochen - vier Bergführern und zwölf Kunden, die Zahl aber dann auf insgesamt 15 korrigiert. An der Suche waren Behördenangaben zufolge 46 Ersthelfer beteiligt, darunter sehr erfahrene Rettungsteams auf Skiern. 

Kalifornien wird seit Sonntag von einem Sturm heimgesucht, der im Süden von Los Angeles zu starken Regenfällen und in den Bergen im Norden des Bundesstaates zu starken Schneefällen geführt hat. Bis Mittwochabend galt in der Sierra Nevada eine Lawinenwarnung. 

Dem Nationalen Wetterdienst zufolge könnten in Teilen der Gebirgskette oberhalb von 1000 Metern binnen 48 Stunden bis zu zweieinhalb Meter Schnee fallen. Zudem wurde mit Windböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde gerechnet. 

Laut dem Colorado-Lawinen-Informationszentrum gab es in den USA in dieser Wintersaison bislang sechs Todesfälle.

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