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Olympische Winterspiele: Keine Medaille: Biathlet Horn im Massenstart Vierter

Stern 

Philipp Horn zeigt ein starkes Rennen im Massenstart. Nach dem letzten Schießen ist der deutsche Biathlet Dritter - und bleibt doch ohne Medaille.

Die deutschen Biathlon-Männer sind auch im letzten Rennen der Olympischen Winterspiele knapp ohne Medaille geblieben. Zum Abschluss belegte Philipp Horn im Massenstart den vierten Platz, dem Thüringer fehlten 9,9 Sekunden zu Bronze. 

In Antholz leistete sich der 31-Jährige nur eine Strafrunde und landete 35,5 Sekunden hinter Olympiasieger Johannes Dale-Skjevdal aus Norwegen. Silber ging an Sturla Holm Laegreid aus Norwegen vor Quentin Fillon Maillet aus Frankreich. Horn lag nach dem letzten Schießen noch auf dem dritten Platz, wurde aber auf der Schlussrunde von Fillon Maillet überholt.

Philipp Nawrath kam mit fünf Strafrunden auf Platz sieben. David Zobel leistete sich gleich sieben Schießfehler und erreichte damit nur Rang 23 von 30 Startern.

Schlechtestes Olympia-Abschneiden droht

Vor dem abschließenden Massenstart der Frauen am Samstag (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) hat das deutsche Biathlon-Team insgesamt nur eine Medaille gewonnen. Bleibt es auch nach elf Wettbewerben bei Bronze in der Mixed-Staffel, wäre das schwächste deutsche Abschneiden bei Olympia perfekt. Seit Frauen und Männer bei Winterspielen 1992 gemeinsam antreten, hatte es zuvor immer mindestens zweimal für das Podest gereicht.

Die besten Ergebnisse der Männer in Italien waren Rang vier mit der Staffel, Rang vier durch Horn zum Abschluss und der fünfte Platz von Nawrath im Einzel über 20 Kilometer. Die bislang letzte deutsche Medaille in einem Individualwettbewerb hatte Simon Schempp 2018 mit Silber im Massenstart gewonnen. Bei den Spielen in Südkorea gab es durch Arnd Peiffer im Sprint auch das bislang letzte Männer-Gold für den Deutschen Skiverband.

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