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Tourismus: Wegner zur ITB: Messejubiläum in schwierigen Zeiten

Stern 

Aufgrund des Krieges im Nahen Osten stecken derzeit zahlreiche Reisende fest. Der Konflikt beschäftigt auch die Tourismusmesse ITB in Berlin.

Der Krieg im Iran wirkt sich laut Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) auch auf den internationalen Tourismus aus. "Der Krieg im Nahen Osten führt uns vor Augen, wie sensibel und verletzlich der Tourismus ist", teilte er anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Tourismusmesse ITB mit, die an diesem Dienstag in Berlin beginnt. 

Zehntausende Reisende seien demnach derzeit an den großen Umsteigeflughäfen gestrandet, viele Veranstalter und Gäste könnten in diesem Jahr nicht zur ITB kommen. "Wenn das Reisen zum Erliegen kommt, schließt sich ein Fenster zur Welt", sagte Wegner

Besonders bewegend sei derweil das Schicksal der Menschen im Iran. "Die Hoffnung auf einen grundlegenden Wandel ist spürbar: Das Terrorregime wird dem Freiheitswillen des iranischen Volkes nicht auf ewig standhalten können." Berlin stehe fest an der Seite der mutigen Menschen in dem Land, die für ein freies und würdevolles Leben kämpften. 

Inwieweit sich der Krieg auch auf den Tourismus in der Hauptstadt auswirkt, ist derweil offen. Es sei noch zu früh, das einzuschätzen, teilte die Tourismus-Gesellschaft Visit Berlin mit. 

Gäste aus Israel standen im vergangenen Jahr für knapp zwei Prozent aller ausländischen Übernachtungen in der Hauptstadt. Besucherinnen und Besucher aus den arabischen Golfstaaten für 0,8 Prozent.

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