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Parteien: Linke setzt im Wahlkampf auf soziale Gerechtigkeit

Stern 

Heizkostencheck, Sozialsprechstunden und Kampf für Krankenhäuser: Wie die Linke im Wahlkampf nah an den Sorgen der Menschen sein will.

Die Linken-Landesvorsitzenden Janina Böttger und Hendrik Lange wollen im Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt einen Schwerpunkt auf soziale Gerechtigkeit legen. "Das ist unser Versprechen: Die Linke ist da, wenn du sie brauchst", sagte Lange auf einem Landesparteitag in Naumburg (Burgenlandkreis). Man werde sich für Klimaschutz einsetzen, vor Ort für den Erhalt von Krankenhäusern kämpfen und den Menschen konkrete Hilfe im Alltag mit Sozialsprechstunden und Heizkostencheck anbieten, sagte Lange.

Die Linken-Mitglieder beschäftigen sich auf dem Parteitag mit dem Wahlprogramm zur Landtagswahl. Man werde mit dem Programm hinausgehen - in Vereine, auf Markplätze und an Haustüren, sagte Lange. Bei der Wahl 2021 war die Linke auf elf Prozent der Stimmen gekommen.

Böttger betonte, den Sozialstaat verteidigen und sich Nazis in den Weg stellen zu wollen. "Unser Markenkern ist und bleibt soziale Gerechtigkeit", sagte Böttger. Sachsen-Anhalt brauche Hoffnung, Mut und soziale Sicherheit. "Viele Menschen sorgen sich, wie sie ihren Lebensalltag bezahlen sollen." Die Linke fordert staatliche Eingriffe. Böttger sagte, nötig seien eine Übergewinnsteuer, ein Benzinpreisdeckel und die Rückkehr zum 9-Euro-Ticket.

Die sachsen-anhaltische Linke will am Wochenende die Landesliste zur Landtagswahl im September aufstellen. Auf Platz eins ist Fraktionschefin Eva von Angern vorgesehen, es folgen nach einem Vorschlag des Landesvorstands mit dem Studenten Eric Stehr und der früheren MDR-Moderatorin Antonia Kaloff zwei Kandidaten, die bisher keine Landtagsabgeordneten sind. Auf Platz vier könnte Co-Landeschef Hendrik Lange zum Zug kommen.

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