Sonntagsfrage: Umfrage: Großteil unzufrieden mit Arbeit von MP Woidke
Dietmar Woidke hält sich seit Jahren als Regierungschef in Brandenburg. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass seine Zustimmungswerte sinken.
Die Brandenburger sind größtenteils unzufrieden mit der Arbeit ihres Regierungschefs. Bei der Sonntagsfrage gaben rund 43 Prozent der Befragten an, tendenziell unzufrieden mit der bisherigen Leistung von Dietmar Woidke (SPD) zu sein, wie eine Befragung des Instituts Insa für "Märkische Allgemeine", "Märkische Oderzeitung" und "Lausitzer Rundschau" ergab. Etwa 41 Prozent zeigten sich grundsätzlich zufrieden mit der Arbeit Woidkes. Insa befragte vom 11. bis 18. März 1.000 Wahlberechtigte in Brandenburg. Die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ.
Eine deutlich größere Differenz zeigte sich bei der Frage, ob Woidke 2029 nochmal als Ministerpräsident kandidieren soll. Rund 37 Prozent gaben an, das "eher schlecht" zu finden. Nur 27 Prozent hielten das aktuell für eine gute Idee. Etwa 22 Prozent sagten, es sei ihnen egal oder sie wüssten es nicht.
Die Befragten zeigen sich kritisch gegenüber der neuen Rot-Schwarz-Regierung: 55 Prozent glauben nicht, dass die Koalition verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen kann. 41 Prozent sprechen sich dafür aus, dass eine Neuwahl besser gewesen wäre. Im Januar scheiterte die bundesweit einzige SPD/BSW-Koalition.