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Anschlag in Hamburg geplant? 17-Jähriger festgenommen

Vor wenigen Tagen wird in Hamburg ein Jugendlicher festgenommen. Es gab laut Generalstaatsanwaltschaft mehrere mögliche Anschlagsorte. Ein 17-Jähriger soll einen Terroranschlag in Hamburg geplant haben und ist deshalb festgenommen worden. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mitteilte, war nach bisherigen Erkenntnissen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Inspiration für das mutmaßliche Vorhaben. Demnach soll der Syrer geplant haben, eine unbestimmte Anzahl "Ungläubiger" zu töten. Mögliche Anschlagsorte seien ein Einkaufszentrum, eine Bar oder eine Polizeiwache gewesen, hieß es weiter. Der Jugendliche soll laut Generalstaatsanwaltschaft vorgehabt haben, eine Sprengstoffexplosion herbeizuführen, Molotowcocktails zu verwenden oder mit einem Messer zu töten. Zur Vorbereitung soll er Dünger, Grillanzünder, eine Sturmhaube und ein Messer beschafft haben. Der Jugendliche wurde den Angaben zufolge bereits am vergangenen Donnerstag von Polizei-Spezialkräften vorläufig festgenommen. Laut Behörde hatten Ermittlungen des Bundesnachrichtendiensts, des Verfassungsschutzes, des Bundeskriminalamts und des Landeskriminalamts Hamburg zu der Festnahme geführt. In der Vergangenheit hat es immer wieder Festnahmen wegen islamistisch motivierter Anschlagspläne gegeben. In Berlin steht ein 22 Jahre alter Syrer vor Gericht, der im vergangenen Jahr aus radikal-islamistischer Gesinnung einen Anschlag geplant haben soll. Im Februar 2025 wurde ein 19-Jähriger in Berlin festgenommen, weil er aus islamistischen Motiven einen Anschlag auf die israelische Botschaft vorgehabt haben soll. Vor dem Landgericht in Mainz müssen sich seit September zwei junge Männer wegen Verabredung zum Mord verantworten, die aus Sympathie mit dem IS einen Anschlag geplant haben sollen. Ein Dritter ist angeklagt, sie unterstützt zu haben. Im Mai 2025 soll ein 36 Jahre alter Syrer als mutmaßlicher IS-Terrorist einen Messeranschlag vor einer Bielefelder Bar verübt haben, bei dem vier Menschen lebensgefährlich verletzt wurden. Im Dezember 2025 wurden fünf Männer aus Ägypten , Syrien und Marokko wegen mutmaßlicher Anschlagspläne auf einen Weihnachtsmarkt im Raum Dingolfing festgenommen. Die Generalstaatsanwaltschaft München geht von islamistischen Beweggründen aus.

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