Putin sorgt sich um seine Sicherheit: Uhrverbot bei russischen Offiziellen
Wladimir Putin sorgt sich offenbar um seine Sicherheit. Das führt zu neuen Maßnahmen in seinem Umfeld. Russische Verantwortliche dürfen bei Treffen mit dem Präsidenten Wladimir Putin offenbar keine Uhren mehr tragen. Das soll der präsidiale Sicherheitsdienst FSO angeordnet haben, berichtet der Telegramkanal der Politikorganisation "Open Russia". "Handys sind schon lange verboten – jetzt wurden auch Uhren, sowohl elektronische als auch mechanische, auf die Liste gesetzt", zitiert der Kanal eine Quelle aus dem Umfeld. Das Verbot sei Mitte April in Kraft getreten. Journalisten des Kanals haben zudem Bilder ausgewertet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Beamte in Putins Nähe offenbar zuletzt tatsächlich keine Uhr mehr trugen. Er half ihm bei Adoption: Deshalb will Putin Schröder als Vermittler Wahlen im Juni: Putin nimmt den nächsten Staat ins Visier Das treffe auch auf Beamte zu, die sonst selten ohne Uhr auftreten, wie beispielsweise der Gouverneur der Region Tambow, Jewgeni Perwschow, und der Chef der Republik Mordwinien, Artjom Sdunow. Doch es gibt offenbar auch Ausnahmen. Menschen, die Putin nahestehen, scheinen von der neuen Regel noch nicht betroffen. Sergei Tschemesow, Chef des Hubschrauberherstellers Rostec, trug beispielsweise bei einem kürzlichen Treffen mit Putin eine Uhr. "Auch sie geben ihre Handys ab, aber die Uhrenregelung gilt nicht für sie – zumindest vorerst. Die kleineren Fische dürfen ohnehin nichts mehr mitbringen", sagte die Quelle. Auch Putin selbst legt vor Treffen mittlerweile seine Uhr ab. Über die genauen Gründe der Anweisung gibt es offenbar keine Erkenntnisse. Allerdings zeigt ein Bericht europäischer Geheimdienste von Anfang Mai auf, dass Putin offenbar um seine Sicherheit fürchtet und seine Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärft hat.