ESC 2026 in Wien: BBC-Moderator stichelt gegen Victoria Swarovski
Graham Norton zählt wegen seiner sarkastischen Aussagen beim Eurovision Song Contest zu den beliebtesten Moderatoren in Großbritannien. Auch Victoria Swarovski war vor dem Iren beim diesjährigen ESC nicht sicher. Der ESC 2026 in Wien lief für Großbritannien nicht besonders gut. Denn Teilnehmer Sam Battle, besser bekannt unter dem Künstlernamen Look Mum No Computer, konnte mit seinem teilweise deutschen Song "Eins, Zwei, Drei" nicht überzeugen und belegte beim überraschenden ESC-Sieg von Bulgarien den letzten Platz. Dennoch feierten die britischen Zuschauer – allerdings nicht das Ergebnis, sondern vielmehr den Moderator. Denn BBC-Moderator Graham Norton wurde am Samstag von den britischen Zuschauern des Eurovision Song Contests überschwänglich gelobt. Sein beißender Sarkasmus allein habe den Wettbewerb "sehenswert" gemacht. Darüber hinaus bezeichneten sie den 63-jährigen Iren als "leuchtendes Licht" in einer ansonsten enttäuschenden ESC-Show. Wiederholung abgelehnt: Technikpanne bei ESC-Auftritt – Tschechien im Nachteil? Outfits der ESC-Moderatoren: Swarovski glänzt, Ostrowski sorgt für Gelächter ESC-Moderator stichelt gegen Swarovski und Ostrowski Graham, der seit 2009 die BBC-Berichterstattung beim Eurovision Song Contest moderiert, hielt sich an keiner Stelle zurück. Stattdessen machte er sich von der ersten Minute über alles lustig. Besonders über die mangelnde Chemie des Moderatoren-Teams aus Victoria Swarovski und Michael Ostrowski sowie die Outfits der Teilnehmer. Gleich zu Beginn forderte er mit einer bissigen Bemerkung die Zuschauer auf, "den Hund in die Küche zu bringen", als JJ, der ESC-Gewinner von 2025, den Eurovision Song Contest mit sehr hohen Tönen eröffnete. Graham stichelte insbesondere gegen die beiden Moderatoren Victoria Swarovski und Michael Ostrowski. Während ihres ersten gemeinsamen Auftritts fragte er belustigt, was "das Gegenteil von Chemie" sei? Daraufhin lieferte er selbst die Antwort: "Holzarbeit". Über Swarovski fügte er noch hinzu, dass er gehört habe, dass die Moderatorin an diesem Abend Schmuck im Wert von 4,5 Millionen Euro tragen soll . Mit Blick auf ihr erstes Outfit könne er das aber bisher "nicht bestätigen". ESC 2026: Britische Zuschauer feiern BBC-Moderator In den sozialen Medien teilten Fans ihre Gedanken mit und schrieben auf X: "Der Tag, an dem Graham Norton in den Ruhestand geht, wird ein trauriger Tag sein. Er ist ein leuchtendes Licht der britischen Berichterstattung über den Eurovision Song Contest." Eine weitere Person fügte über Großbritanniens ESC-Moderator hinzu: "Graham Norton ist dieses Jahr etwa eine Million Mal sarkastischer – und er genießt es in vollen Zügen." Weitere Kommentare auf X reichten von "Graham Norton ist das eigentliche Highlight des Eurovision Song Contests" über "Graham Norton macht das Ganze erst sehenswert" bis hin zu "Wer schaut sich das noch an, nur wegen Graham Norton und seiner Kommentare?" Bulgarien gewinnt den ESC 2026 – Deutschland enttäuscht Derweil kamen die Ergebnisse des ESC 2026 einer kleinen Überraschung gleich. Schließlich hatten die Buchmacher vorab Finnland und Griechenland als große Favoriten ausgemacht. Am Ende siegte jedoch Bulgarien mit Daras Song "Bangaranga" vor Israel und Rumänien . Australien , Italien und Finnland folgten auf den Plätzen danach. "Vollkatastrophe": So kam der ESC-Auftritt von Sarah Engels an Für Deutschland endete der weltweit am meisten beachtete Musikwettbewerb erneut enttäuschend: Sarah Engels landete nur auf Platz 23 und damit dem drittletzten. Die 33-Jährige erhielt insgesamt zwölf Punkte – alle von den Jurys, vom Publikum bekam sie keinen einzigen. Engels reagierte nach der ESC-Niederlage aber gelassen und sagte: "Meine Familie wird mich trotzdem lieben." Im vergangenen Jahr war das deutsche Duo Abor und Tynna immerhin 15. geworden, ein Jahr zuvor hatte Isaak Rang zwölf belegt.