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Nino de Angelo: Schlagerstar trinkt wieder Alkohol

Der Schlagerstar hatte sich mit Hypnose das Trinken abgewöhnt. Nun gibt Nino de Angelo zu, wieder zum Glas zu greifen. Vier gescheiterte Ehen, eine Insolvenz , COPD seit 2016 und mehrere Herzoperationen: Nino de Angelo hat in seinem Leben einiges durchgestanden. Dem "Berliner Kurier" hat der Schlagerstar nun in einem Interview offen Auskunft gegeben, auch über seinen derzeitigen Alkoholkonsum. Denn zuletzt war de Angelo abstinent, hatte sich diesen Schritt sogar per Hypnose erarbeitet. Doch damit ist es schon wieder vorbei. "Ich habe allerdings wieder angefangen, ab und zu etwas zu trinken", gestand der 62-Jährige. Er will seinen Konsum allerdings mäßigen. Mit einem Augenzwinkern fügte de Angelo hinzu: "Nüchtern betrachtet war ich besoffen besser." Er wird Selbstversorger: Schlagerstar Nino de Angelo wandert aus Schon beim "Kölner Treff" machte er deutlich, dass der Alkohol auch für seinen Job wichtig sei. "Das ist auch schwer, gerade bei kreativen Prozessen. Ich schreibe ja sehr viele Songs – meine ganzen Songs fast – selber, sehr viele Texte. Und manchmal komme ich einfach nicht weiter. Und da hilft eine halbe Flasche Whiskey unheimlich, um über sich hinauszuwachsen, was Texte angeht", erzählt Nino de Angelo Anfang 2024 in der WDR-Sendung. In dem neuen Interview äußerte sich de Angelo auch zu seiner Alkoholfahrt, die im Juli 2025 für Schlagzeilen gesorgt hatte. Nach einer halbjährigen Alkohol-Abstinenzphase und einer erhöhten Dosierung seiner Psychopharmaka seien plötzlich Polizeifahrzeuge hinter ihm aufgetaucht. Er habe daraufhin eine Panikattacke bekommen und aufs Gas getreten. "Panikattacken sind wirklich schlimm – man sieht alles doppelt und dreifach, es fühlt sich an wie ein Herzinfarkt", sagte er. Die Folge: ein Jahr Fahrverbot und eine Geldstrafe von 50.000 Euro. Nino de Angelo raucht 10 bis 15 Zigaretten am Tag Neben dem Alkohol will sich de Angelo auch das Rauchen nicht abgewöhnen. Täglich rauche er 10 bis 15 Zigaretten – trotz seiner Lungenkrankheit. "Auf der Bühne merke ich von der COPD ehrlich gesagt gar nichts, da habe ich so viel Adrenalin, dass es mich gar nicht stört. Ich singe zwei Stunden am Stück, und das ist eigentlich auch gut für die Lunge, weil es echtes Training ist", erklärte er. Beim Lungenfacharzt gab es zuletzt eine positive Rückmeldung: Seit der Diagnose im Jahr 2016 habe sich sein Zustand nicht verschlechtert, er befinde sich noch immer in Stadium I. De Angelo bezeichnet sich selbst als "medizinisches Wunder".

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