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USA: Trumps Geheimdienst-Direktorin Tulsi Gabbard tritt offenbar zurück

Geheimdienst-Direktorin ist Tulsi Gabbard hochumstritten. Nun tritt die Trump-Anhängerin zurück – aus privaten Gründen. Die US-Geheimdienst-Direktorin Tulsi Gabbard legt ihr Amt aus privaten Gründen nieder. Das erklärte Gabbard am Freitag in einer persönlichen Erklärung. Demnach will sich Gabbard um ihren krebskranken Mann kümmern. Der Rücktritt wird zum 30. Juni wirksam. Newsblog zur US-Politik : Alle Entwicklungen im Überblick Stephen Colbert muss gehen : Das sagt viel über die USA aus – ein Kommentar Als Geheimdienstkoordinatorin steht Gabbard an der Spitze der US-Nachrichtendienste und fungiert als Hauptberaterin des Präsidenten in nachrichtendienstlichen Angelegenheiten. Sie hatte das Amt zu Beginn von Trumps zweiter Amtszeit Anfang 2025 angetreten. Trump und Gabbard waren zuletzt nicht auf einer Linie In ihrem Rücktrittsschreiben dankte sie Präsident Donald Trump für sein Vertrauen. Gabbard war Trumps Kandidatin für den Posten, stand wegen ihrer Nähe zum früheren Assad-Regime in Syrien aber in der Kritik der Opposition. Auch nach China und Russland soll Gabbard Kontakte gepflegt haben. Zuletzt gingen die Meinungen Gabbards und Trumps rund um den Iran-Krieg öffentlich auseinander. So hatte der Präsident betont, dass sie eine gemäßigtere Haltung zum Thema Urananreicherung vertrete als er. Er hatte jedoch auch betont, dass dies nicht bedeutet, dass man nicht für ein Amt geeignet wäre. Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social , Gabbard habe "großartige Arbeit" geleistet, doch nun wolle sie zu Recht bei ihrem Mann sein und ihm wieder zu Gesundheit verhelfen. Das Amt werde der stellvertretende Geheimdienstkoordinator Aaron Lukas kommissarisch übernehmen. Im März hatte Trump zunächst Heimatschutzministerin Kristi Noem entlassen, im April folgte Justizministerin Pam Bondi. Wenige Wochen später erklärte dann auch Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer ihren Rücktritt.

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