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US-Angriff: Explosionen nahe iranischer Hafenstadt

An der iranischen Küste sind Explosionen zu hören. Offenbar stammen sie von einem amerikanischen Luftangriff. Aus dem Süden des Iran werden erneut Explosionen gemeldet. Östlich der Stadt Bandar Abbas an der Straße von Hormus waren drei Explosionen zu hören gewesen, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars in der Nacht auf der Plattform Telegram. Offenbar hat das US-Militär ein Militärgelände nahe der Stadt angegriffen. Von dem Gelände sei eine Bedrohung für US-Streitkräfte und den kommerziellen Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ausgegangen, sagt ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem habe das US-Militär mehrere iranische Drohnen abgefangen und abgeschossen, die eine ähnliche Bedrohung dargestellt hätten. Bandar Abbas ist die Hauptstadt der Provinz Hormusgan und gilt als eines der wichtigsten militärischen Zentren des Irans im Golfraum und an der Straße von Hormus. Trump mit Verhandlungsstand unzufrieden Erst kürzlich hatten iranische Medien in der Region nach nächtlichen Feuergefechten mit dem US-Militär Explosionen gemeldet. Die USA hatten unter anderem Ziele auf dem iranischen Festland angegriffen, der Iran attackierte US-Militärschiffe mit Raketen und Schnellbooten. Unklar blieb, welche Kriegspartei zuerst das Feuer eröffnet hatte. Aus der Sicht von US-Präsident Donald Trump ist der Verhandlungsstand zu einem möglichen Ende des Iran-Kriegs noch nicht zufriedenstellend. In einer Sitzung seines Kabinetts im Weißen Haus sagte der Republikaner, der Iran sei sehr entschlossen: "Sie wollen unbedingt ein Abkommen schließen." Die US-Regierung sei damit aber noch nicht "zufrieden". Trump erneuerte die Drohung, dass man entweder einen Deal abschließen oder weiter kämpfen werde – er sprach davon, dann "die Sache zu Ende" zu bringen. Eine Auswirkung des Iran-Kriegs auf die Zwischenwahlen in den USA sieht Trump als nachrangig. Die iranische Führung habe sich getäuscht, wenn sie geglaubt habe, die Zwischenwahlen im November würden ihn zu einem Abkommen zwingen. "Die Zwischenwahlen interessieren mich nicht", sagt Trump bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Trump hatte ursprünglich gesagt, der Krieg würde etwa vier Wochen dauern, nun nähert er sich dem vierten Monat. Zeitweise deutete Trump an, der Konflikt könne binnen Tagen beendet sein, um später anzudeuten, der Konflikt könnte noch einige Zeit andauern.

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