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Ausflug ab Düsseldorf: Gratis den Eifel-Tunnel bei Ulmen entdecken

Ein Tunnel in der Eifel ist kaum bekannt, aber einen Ausflug wert: Der Ulmener Maar-Stollen in der Vulkaneifel zeigt die vulkanische Vergangenheit der Region. Wer rund um Düsseldorf nach einem besonderen Ausflugsziel sucht, könnte in der Vulkaneifel fündig werden. Dort liegt ein Ort, der trotz seiner spektakulären Lage noch immer als Geheimtipp gelten kann: der Ulmener Maar-Stollen. Von Düsseldorf aus ist der Stollen mit dem Auto in etwa eineinhalb bis zwei Stunden erreichbar – je nach Verkehrslage. Die Strecke führt in der Regel über die A57 Richtung Köln, weiter über die A1 Richtung Eifel und anschließend bis nach Ulmen. Vom Ort aus ist der Stollen zu Fuß erreichbar; er verbindet das Ulmener Maar mit dem Jungferweiher. Mit dem ÖPNV ist die Anreise deutlich zeitintensiver, aber möglich. Von Düsseldorf Hauptbahnhof fährt man zunächst mit dem Zug Richtung Koblenz oder Cochem. Von Cochem aus geht es mit dem Regiobus weiter nach Ulmen. Je nach Verbindung und Umsteigezeit sollte man für die Fahrt etwa zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden einplanen. Für einen spontanen Ausflug empfiehlt sich deshalb vorab ein genauer Blick in die Fahrplanauskunft. Ulmer Maar-Stollen: Schmalste Stelle nur 70 Zentimeter breit Der unterirdische Tunnel im Nordwesten von Rheinland-Pfalz verbindet zwei Maarseen miteinander: das Ulmener Maar und den Jungferweiher. Wer den Stollen durchquert, taucht dabei buchstäblich in die Erdgeschichte ein. Das Gestein, durch das der Tunnel führt, ist vulkanischen Ursprungs und vor Tausenden Jahren entstanden. Mit rund 126 Metern Länge und einer Höhe zwischen zwei und sechs Metern macht der Gang zunächst einen weitläufigen Eindruck. Doch an seiner schmalsten Stelle wird es richtig eng: Nur 70 Zentimeter misst der Durchgang dort – ein kleines Abenteuer, das allerdings ohne größere Probleme zu meistern ist. Ursprung des Ulmer Maar-Stollens wohl im Mittelalter Im Inneren zeigen sich verschiedene Gesteinsschichten, die die vulkanische Vergangenheit der Region sichtbar machen. Glitzernde Ablagerungen und informative Schautafeln machen den Spaziergang durch den Tunnel nicht nur spannend, sondern auch lehrreich. Der Stollen hat seinen Ursprung vermutlich im Mittelalter. Damals wurde er zur Regulierung von Wasser für Mühlen genutzt. Heute ist er ein wichtiger Teil der Wasserführung zwischen den beiden Maaren. Ulmer Maar-Stollen: Eintritt kostenlos Besonders praktisch: Der Zugang ist kostenlos und ganzjährig möglich. Spezielle Ausrüstung wird nicht benötigt. Ganz ohne Einschränkungen ist der Besuch allerdings nicht: Der Weg ist nicht vollständig barrierefrei, und an der engsten Stelle des Stollens wird es sehr schmal. Gerade für Ausflügler aus Düsseldorf bietet der Ulmener Maar-Stollen damit eine seltene Mischung: ein leicht erreichbares Naturziel, ein kurzer unterirdischer Gang durch vulkanisches Gestein – und ein Stück Erdgeschichte, das sich ohne Eintrittskarte erleben lässt.

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