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Eishockey: Bundestrainer Harold Kreis muss offenbar nach WM gehen

Erst die Enttäuschung bei den Olympischen Spielen, dann das frühe Aus bei der WM: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ein schlechtes Jahr erlebt. Nun folgen Konsequenzen. Harold Kreis ist nicht mehr Eishockey-Bundestrainer. Der 67-Jährige und der Deutsche Eishockey Bund (DEB) haben sich einvernehmlich getrennt. Das bestätigte der Verband am Freitagmittag. Zuvor hatte bereits die "Bild" von der Trennung berichtet. Eigentlich hätte Kreis noch einen Vertrag bis 2027 gehabt und sollte Deutschland durch die Heim-WM im kommenden Jahr führen. Doch die enttäuschenden Leistungen bei den Olympischen Spielen im Februar und bei der diesjährigen WM haben nun eine frühzeitige Trennung zur Folge. DEB-Sportchef spricht von "intensiver Analyse" Die Trennung kommt alles andere als überraschend. Kreis stand bereits vor der WM im Mai in der Kritik, da er aus dem talentierten Kader bei den Olympischen Spielen zu wenig herausgeholt hatte. Das verpasste WM-Viertelfinale drei Monate später verschärfte die Lage. Die Zusammenarbeit mit Kreis sei zwar zu jeder Zeit von Vertrauen und Respekt geprägt gewesen. "Zugleich sehen wir, dass die Entwicklung der Männer-Nationalmannschaft zuletzt stagnierte, und diese sportliche Gesamteinschätzung hat letztlich zu unserer Entscheidung geführt." Christian Künast, Sportvorstand des DEB, erklärte die Trennung. "Wir sind nach einer intensiven Analyse zu diesem Entschluss gelangt und haben unser Ergebnis dem DEB-Aufsichtsrat präsentiert, der unsere Auffassung geteilt hat", wird er in der Mitteilung zitiert. Im kommenden Jahr steht die Heim-WM in Düsseldorf, Mannheim und auf Schalke an.

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