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Börsencrash: Panik kann auch Spaß machen

Wenn es an der Börse ungemütlich wird, kann man eine Menge Geld verdienen. Man benötigt aber das richtige Handwerkszeug. Am ersten Freitag im Juni 2026 hat es nach Wochen der Kursrallye an der US-Technologiebörse Nasdaq so richtig gerappelt. In Punkten verlor die Nasdaq innerhalb des Handelstages so viel an Boden wie nie zuvor. Reizvoll kann es durchaus sein, sich an solchen Tagen endlich günstiger in den Markt einzukaufen. Doch die wenigsten haben Zeit, während der Handelszeiten der US-Börse von 15.30 bis 22 Uhr ständig am Smartphone zu hängen und auf Signale für den Aktienhandel zu warten. Man kann seinen Einstieg über Limit-Orders vorbereiten und sogar den Ausstieg aus aktivem Handel direkt mitplanen. So lässt sich die Volatilität, sprich Schwankung, am Markt nutzen oder die lang ersehnte Position in der einen oder anderen Aktie aufbauen. Daher lohnt ein Blick auf die besten Ordermöglichkeiten. Orderformen verstehen Orderformen sind etwas Feines. Sie ermöglichen Aktieninvestments per Zwang, sprich nach Staffelung und im Voraus schon geplant. Zieht man es durch, erhält man gerade jetzt einen schönen gemittelten Einstiegskurs. Doch auch für gelungene Investments gibt es spannende Formen, Gewinne zu sichern. Wir stellen Sparplanorder, Limits, Trailing-Stop und zwei weitere Favoriten vor – die besten und wichtigsten Orderformen für Anleger. Clevere Orderformen sparen Zeit und Geld Die meisten Privatanleger kümmern sich am Wochenende oder wenn gerade Zeit ist um ihre private Geldanlage und finden oft neue Ideen, wenn die Börse schon geschlossen ist. Unter der Woche bestimmen hingegen Beruf, Familie und Hobbys den Takt. So vielleicht auch am ersten Junifreitag dieses Jahres, als sich innerhalb des Handelstages spannende Chancen ergaben. Um solche Gelegenheiten in Zukunft zu nutzen, können Sie sich bequem mit cleveren Orderformen auf die Lauer legen. Ganz automatisch, ohne Stress. "Bei einer Limit-Kauf-Order erfolgt die Ausführung erst dann, wenn ein festgelegter Kurs erreicht oder unterschritten wird", erklärt Thomas Soltau vom Smartbroker. Hingegen geht die Stop-Loss-Verkaufsorder an den Markt, sobald ein vorab definierter Kurs erreicht oder unterschritten wird, wie man auf der Homepage der Börse München nicht nur nachlesen, sondern in Video-Form verstehen kann. Der Orderzusatz "Limit" stellt sicher, dass beim Kauf nur der vorher festgelegte maximale Preis greift. Eine solche Ergänzung gibt es natürlich auch für Verkäufe. "Limit und Stop Buy" sowie "Limit und Stop Loss" bieten moderne Broker wie Smartbroker auch in Kombination an. Das Beste an der Limitorder ist mitunter aber, dass man lange vorher seinen Wunschpreis platzieren kann und die Order dann zum "Abstauben" im Markt oder im Depot liegt. Dies bedeutet, dass man seinen Wunschpreis für Aktien wie Nvidia, SAP , Google, Netflix oder Tesla festlegen kann und dann abwartet – manchmal Minuten oder Stunden, manchmal über Monate. Denn die Order bleibt im Markt, solange man sie eben liegen lassen will. Gewinne sichern? Aber mit System Läuft die Position gut an und liegt im grünen Bereich, rückt sofort die Frage in den Mittelpunkt, den Gewinn zu sichern. Hier hilft erneut die bereits vorgestellte Stop-Loss-Verkaufsorder, ergänzt zur Trailing-Stop-Loss-Order. Bei dieser Form läuft der Stop automatisch mit dem Aktienkurs nach oben. Den Abstand zum aktuellen Kurs kann man meist in Prozent oder absoluten Beträgen eingeben. Steigt der Basiswert nicht mehr und fällt um den Trailing-Betrag, wird die Position automatisch verkauft. Sparpläne ebenfalls sinnvoll Wer noch weniger Zeit aufwenden möchte, schaut sich die diversen Sparpläne der Broker wie Flatex, Bitpanda oder Smartbroker und Consorsbank an, um nur einige zu nennen. Zu Beginn werden Höhe und Intervall der Sparrate meist auf ETFs bezogen, Indexzertifikate oder Fonds festgelegt. Anschließend wird der Betrag vom Konto abgebucht und in die gewünschten Wertpapiere investiert. Ohne sich lange mit den Märkten beschäftigen zu müssen, erhält man so einen guten Durchschnittskurs. Noch einfacher kann langfristiger Vermögensaufbau nicht sein. Natürlich kann man Limit-Orders auch für Hebelpapiere nutzen und sich an hochvolatilen Tagen wie zuletzt in den Markt stellen, um die Position schon Minuten später mit Gewinn automatisch platziert zu schließen. Denn hohe Schwankungen sind riskant, aber eben auch sehr chancenreich.

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