WM 2026: Elfenbeinküste mit Ansage an Deutschland – vor DFB-Spiel
Die Elfenbeinküste tritt nach ihrem Auftaktsieg gegen Ecuador selbstbewusst gegen Deutschland an. Der Trainer und ein Spieler werden deutlich. Am Samstag trifft Deutschland in Toronto auf die Elfenbeinküste (ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online). Nach dem 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao wird es der erste echte Härtetest. Die Ivorer kommen mit einem Sieg im Gepäck: Gegen Ecuador reichte ein Last-Minute-Treffer von Joker Amad Diallo in der 90. Minute zum 1:0. RB-Leipzig-Stürmer Yan Diomande hatte dabei mit Tempodribblings Gefahr ausgelöst. Nach dem Spiel meldete sich der 19-Jährige kämpferisch zu Wort. "Wir sind nicht nur hier, um teilzunehmen. Wir wollen Geschichte schreiben", sagte er. Und weiter: "Wir sind mit der Mentalität gekommen, alles zu gewinnen." Also auch gegen das DFB-Team. Deutschland sei zwar "eines der größten Teams der Welt", das Wichtigste sei nun aber, "ruhig und entspannt" zu bleiben. Nationaltrainer Emerse Faé warnte vor der deutschen Angriffsstärke. Deutschland habe viel Erfahrung bei Weltmeisterschaften, ein 7:1 bei einer WM sei "nicht nichts" – sein Team werde versuchen, "die deutsche Mauer einzureißen". Faé schwärmte zudem von Diomande: Der Jungstar könne Spiele entscheiden. Dass sein Schützling auf dem Zettel europäischer Topklubs steht, ist dem Trainer nicht entgangen: "In Frankreich haben mir die Leute gesagt, er wechselt zu PSG. Hier heißt es, er gehe nach Liverpool. Ich weiß es nicht." Diomande werde das Turnier spielen und danach "die beste Entscheidung für seine Karriere treffen". Dem DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann ist das Weiterkommen in Gruppe E kaum noch zu nehmen. Gegen die Elfenbeinküste und Ecuador muss sich die Auswahl aber auf deutlich mehr Körperlichkeit einstellen als gegen Curaçao.