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WM 2026: Curacao-Keeper hält sensationell – und wird danach belohnt

Ecuador kann es nicht fassen: Trotz 27 Schüssen will kein Treffer gelingen. An Curaçaos Schlussmann gibt es kein Vorbeikommen. Eloy Room ist zum Helden Curaçaos avanciert. Der Torhüter sicherte seinem Team im zweiten Spiel der Weltmeisterschaft gegen Ecuador ein 0:0-Unentschieden und damit den ersten Punkt bei dem Turnier überhaupt. Room entnervte den Gegner der Gruppe E über 90 Minuten und wahrt damit den Traum Curaçaos, in die nächste Runde einzuziehen. Dafür braucht es allerdings einen Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen die Elfenbeinküste. Der 37-jährige Schlussmann, der seit Januar beim FC Miami unter Vertrag steht, schrieb mit seinem Auftritt Geschichte: Room wehrte 15 Schüsse ab, seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1966 hatte nie ein Keeper mehr Paraden während der regulären Spielzeit. "Es klingt wirklich schön, wenn man das alles so zusammenzählt, aber während des Spiels habe ich darüber überhaupt nicht nachgedacht", sagte Room: "Aber natürlich wusste ich, dass es ein intensives Spiel war, mit vielen Paraden." Die Bestmarke in einem WM-Spiel bleibt aber weiter bei Tim Howard. Der Torhüter der USA verzeichnete im Achtelfinale 2014 gegen Belgien (1:2) sogar 16 Paraden, durfte aber dank Verlängerung damals eben 120 Minuten lang spielen. Room hätte auch diesen Rekord dennoch fast eingestellt, doch beim Lattentreffer von Ángelo Preciado (90. Minute) musste der Torhüter nicht mehr eingreifen. "Ein bisschen ärgere ich mich, dass ich den Rekord von Tim Howard nicht erreicht habe", so Room: "Aber ich glaube, er hat beim Zuschauen des Spiels schon geschwitzt, weil ich ihm ziemlich nahe gekommen bin. Aber nein, es ist unglaublich." Fall erinnert an Vozinha Neben seinen Mitspielern und Trainer Dick Advocaat begeisterte Room auch die Fußball-Welt. Gegen 4 Uhr deutscher Zeit folgten ihm bei Instagram rund 321.000 Menschen. Nur eine halbe Stunde später wuchs die Anzahl auf 634.000 Follower. Um 6.25 Uhr folgten ihm sogar schon 733.000 Menschen. Es war die Belohnung für eine starke Leistung auf dem Platz. Mit dem enormen Aufwuchs seiner Followerzahl in den sozialen Medien winken Room möglicherweise nach dem Turnier erhebliche Mehreinnahmen. Je mehr Menschen ihm folgen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er lukrative Werbeverträge angeboten bekommt. Die steigende Beliebtheit erinnert an den erst kürzlich in der Sportwelt bekannter gewordenen Vozinha. Der Torwart Kap Verdes, der in der zweiten portugiesischen Liga bei GD Chavez spielt, war durch seine starke Leistung beim 0:0 gegen den Titelfavoriten Spanien am ersten Spieltag über Nacht zu einem der Stars dieser Weltmeisterschaft aufgestiegen. Nach dem Spiel gingen Bilder um die Welt , auf denen Vozinha im Kreis seiner Mitspieler weinte.

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