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WM 2026: Uruguay scheidet gegen Spanien aus – Höchststrafe für Muslera

In einem schwachen Spiel besiegt Spanien Uruguay. Derweil gab es die Höchststrafe für einen der Torhüter. Spanien hat das letzte Gruppenspiel in der Gruppe H gegen Uruguay 1:0 (1:0) gewonnen und steht damit als Gruppenerster im Sechzehntelfinale. Der zweimalige Weltmeister hingegen ist mit nur zwei Zählern aus drei Spielen bereits ausgeschieden. Den entscheidenden Treffer hatte Álex Baena (42.) erzielt. Der Profi von Atlético Madrid profitiert bei seinem Schuss jedoch von einem klaren Fehler von Uruguays Torhüter Fernando Muslera. Für den Keeper folgte in der anschließenden Halbzeitpause die Höchststrafe: Er wurde ausgewechselt. Im zweiten Durchgang konnte Uruguay keine ernst zu nehmende Gefahr ausstrahlen und schied folglich auch verdient aus dem Turnier aus. In der Schlussphase erhielt Uruguays Agustín Canobbio noch eine Rote Karte wegen überhartem Einsteigens. So lief das Spiel Mehr Druck auf Uruguay ging nicht. 1:1 gegen Saudi-Arabien, 2:2 gegen Kap Verde. Der erste Weltmeister der Fußball-Historie und Mitgastgeber 2030 enttäuschte auf ganzer Linie. Es gab nur eine Rettung: einen Sieg. Und das gegen die Mannschaft, die seit 32 Partien nicht mehr bezwungen worden war und aus eigener Kraft die letzten Zweifel nach der Nullnummer gegen Kap Verde und dem 4:0 gegen die Saudis aus dem Weg räumen wollte. Die Spanier kontrollierten zwar meist den Ball, waren aber nicht zwingend auch vor den Augen von König Felipe VI. auf der Ehrentribüne. Hinzu kamen ungewohnte Schludrigkeiten. Das Spiel in die Spitze, auch von der rechten Seite über Superstar Lamine Yamal , war zu ungenau. Damit hatten die Südamerikaner, die Trainer-Kauz Bielsa aufs tiefe Verteidigen ausgerichtet hatte, keine großen Probleme. Früher als erwartet: DFB-Gegner für das WM-Sechzehntelfinale steht fest Einzug in die K.-o.-Runde: Trotz Remis: Kap Verde gelingt historischer WM-Erfolg Taktisch spielte Uruguay gut, körperlich gingen die Südamerikaner wie immer nicht zimperlich zur Sache. Voller Einsatz fürs Weiterkommen – als Zweiter hätte allerdings ein Duell mit dem großen Nachbarn und Weltmeister Argentinien in der ersten K.-o.-Runde gewartet. Spanien, das zwar nicht gewinnen musste, aber besser sollte, kam nicht durch. Stattdessen konnte Darwin Núñez sogar ein paar mal auf sich aufmerksam machen, der mangels Spielpraxis in der saudischen Liga bisher wie ein Fremdkörper aus dem Platz gewirkt hatte. Ein Distanzschuss von Rodrigo Bentancur (36.) ging drüber. Spaniens Yamal versuchte es mit einem Solo – fünf Uruguayer waren aber zu viel. Es sah nicht so übel aus für die Südamerikaner, die seit insgesamt schon sieben Spielen nicht mehr gewonnen hatten. Bis Muslera wieder zuschlug. Den haltbaren Flachschuss von Baena konnte der 40 Jahre alte Keeper nicht parieren. Bielsa hatte ihn zurückgeholt, bei den anderen WM-Gegentoren hatte er auch schon eine schlechte Figur abgegeben. Dass Manuel Ugarte in der 45. Minute verletzt rausmusste, dramatisierte die Lage der Uruguayer noch mehr. Nun musste sich Bielsa auf seiner Getränke-Kühlbox etwas Neues einfallen lassen. Und das machte er: Sergio Rochet, 33 Jahre, vor der WM lange der Stammkeeper, sollte es nun zumindest im Tor richten. Seinen Vorderleuten gingen allerdings die wenigen letzten Mittel aus. Wie vergiftet die Stimmung allein zwischen Valverde und Bielsa ist, wurde bei der Auswechslung des Real-Stars mehr als deutlich. Auch andere hatten sich mit dem Coach angelegt, darunter die Uruguay-Legende Luis Suárez, der letztlich nicht nominiert wurde. Für den Mitgastgeber der kommenden WM, auch zu Ehren der ersten WM 1930 in Uruguay, hat mit dem bedenklichen WM-Aus von Zapapon die Aufarbeitung begonnen.

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