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Spannungen in den USA: Pentagon soll Verletzte verheimlicht haben

Der Krieg im Nahen Osten ist wieder eskaliert, iranische Angriffe treffen US-Stützpunkte in der Region. Über die Folgen schweigt das Pentagon jedoch immer häufiger. Am vergangenen Freitag sind drei US-Soldaten bei einem iranischen Angriff auf einen Stützpunkt in Jordanien gestorben. Doch bereits in der Woche zuvor sollen Dutzende US-Soldaten in dem Land bei iranischen Angriffen verletzt und mehrere Hubschrauber beschädigt worden sein, schreibt die "New York Times" (NYT) unter Berufung auf mehrere anonyme US-Beamte. Allerdings informierte das Pentagon weder über die früheren Angriffe noch die Opferzahlen oder die verursachten Schäden. Am Montagabend erklärte Sean Parnell, Sprecher des Pentagon, als Reaktion auf den "NYT"-Bericht auf X, dass die Zahl der verletzten US-Soldaten seit dem 7. Juli auf fast 100 gestiegen sei. 96 Prozent der Soldaten seien wieder dienstfähig. "Bei einer "überwältigenden Mehrzahl" der Verletzungen handle es sich um leichte Gehirnerschütterungen. Aktuelle Entwicklungen: Newsblog zum Krieg in Nahost Zuvor hatte Parnell den Bericht allerdings als "unbegründete und bösartige Anschuldigung" bezeichnet. Das selbst ernannte "Kriegsministerium" lehne diese als "glatte Lügen, die von parteiischen Schmierfinken bei der New York Times stammen" ab. Parnell fügte hinzu, dass "Behauptungen über eine Verschleierung Erfindungen sind, die darauf abzielen, die amerikanische Bevölkerung nach dem Tod dreier Soldaten im Einsatz weiter zu verunsichern." Laut "NYT" ist der Vorfall das jüngste Beispiel für Spannungen im Iran-Konflikt zwischen dem, was das Pentagon als Notwendigkeit der operativen Sicherheit bezeichnet, und der Verpflichtung der Regierung, die Öffentlichkeit über den Verlauf des Krieges zu informieren. Ein US-Militärbeamter erklärte der Zeitung, das Zentralkommando sei nicht verpflichtet, Informationen über verletzte Soldaten preiszugeben, insbesondere wenn diese schnell wieder ihren Dienst aufnehmen. Nach dem iranischen Angriff am Freitag hatte das US-Zentralkommando am Samstag allerdings Informationen zu Verletzten mitgeteilt. Vier bei dem Angriff verletzte US-Soldaten seien in jordanische Krankenhäuser gebracht und wieder entlassen worden. Weitere US-Soldaten hätten zudem leichte Verletzungen erlitten und seien in den Dienst zurückgekehrt. Seit dem gescheiterten Waffenstillstand veröffentlicht das Pentagon nur wenige Informationen zur US-Militärstrategie.

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