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Altkanzlerin Merkel vor Sachsen-Anhalt-Wahl: Müssen für Demokratie kämpfen

Altkanzlerin Angela Merkel verfolgt den laufenden Wahlkampf. Ihre Beobachtungen und Erwartungen ein paar Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt formuliert sie bei einer Veranstaltung in Berlin. Eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Altbundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufgerufen, sich für die Demokratie einzusetzen. "Ich glaube, wir müssen jetzt mal wieder, was wir viele Jahrzehnte nicht mussten, richtig für diese Demokratie kämpfen und uns einfach einsetzen und auch ein bisschen mutig sein und unser Wort stehen und sagen, das ist eine tolle Art zu leben", sagte die CDU-Politikerin bei einer Veranstaltung in Berlin . Dabei betonte sie, dass die Mehrheit der Menschen nicht die AfD wähle. Es stimme, dass die AfD sehr stark in den neuen Bundesländern sei. Aber auch in den alten Bundesländern sei sie stärker geworden. "Sie ist ein gesamtdeutsches Phänomen geworden", sagte Merkel. So habe die Partei etwa auch bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz Zuwächse verzeichnet. Ex-Kanzlerin Merkel blickt auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Mit Blick auf den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt sagte Merkel, dass die AfD es teilweise geschafft habe, "alle unsere Gespräche von morgens bis abends zu bestimmen". Man wisse nicht mehr, was die anderen Parteien eigentlich wollten. Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund liegt in der neuen Umfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich vorn. Nach der aktuellen Erhebung des ZDF-Politbarometers für den 28. August erhält die als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD Sachsen-Anhalt 40 Prozent. Die CDU liegt laut der repräsentativen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen bei 23 Prozent. Vor Landtagswahl: Wahlumfrage in Sachsen-Anhalt zeigt Trend AfD-Jugend: Wenn die Emotionen siegen Laut aktueller Umfrage verpassen FDP und BSW Einzug in Landtag Die Linke käme demnach auf 13 Prozent, die SPD auf 9 Prozent, die Grünen auf 6 Prozent und die FDP sowie das BSW auf je 3 Prozent. Die anderen Parteien erhielten insgesamt 3 Prozent. Den aktuellen Umfrageergebnissen zufolge reicht es für die AfD nicht zu einer absoluten Mehrheit im Parlament – sie wäre auf einen Koalitionspartner angewiesen.

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