DFB-Pokal: HEBC bricht Zuschauerrekord gegen Borussia Dortmund
Der Hamburger Amateurklub HEBC empfängt Borussia Dortmund im DFB-Pokal. Schon vor dem Anpfiff hat der Verein eine historische Marke geknackt. Mehr als 41.600 Tickets hat der Hamburger Fünftligist HEBC für sein DFB-Pokal-Spiel gegen Borussia Dortmund verkauft – so viele wie noch kein anderer Fünftligist in der Geschichte des Wettbewerbs. Heute Abend (20.45 Uhr) treffen die beiden Klubs im Volksparkstadion, der Arena des HSV , aufeinander. Den bisherigen Rekord hielt Atlas Delmenhorst: Am 10. August 2019 kamen 41.500 Zuschauer ins Weserstadion zum Spiel gegen Werder Bremen . Zu Gast in Hamburg: Dortmunds Pokalauftakt live im Free-TV Bügelnd in Unterhose: Wontorra erwischte Klopp, Müller und Hummels HEBC-Präsident Konstantin Zimmermann äußerte sich vor dem Anpfiff zum Andrang: "Es würden theoretisch 57.000 Zuschauer reinpassen. Aber die Nordkurve ist HSV-Mitgliedern vorbehalten. Deshalb rechnen wir nicht damit, dass es komplett voll wird. Aber schon jetzt ist es überragend. Der Traum ist schon erfüllt worden." Der heimische Professor-Reinmüller-Platz des Hamburg-Eimsbütteler-Ballspiel-Clubs fasst 2.500 Zuschauer – zu wenig, um die Nachfrage zu bedienen und die Sicherheitsauflagen des DFB zu erfüllen. Als Sieger des Hamburger Landespokals qualifizierte sich der Klub für den DFB-Pokal und bekommt mit Gegner Borussia Dortmund im Volksparkstadion sein "Jahrhundertspiel". Für den BVB ist es das zweite Mal innerhalb von zwei Jahren, dass er in der ersten Pokalrunde in Hamburg antritt. Im August 2024 gewann Dortmund beim Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck vor 50.971 Zuschauern mit 4:1.