Dobrindt bestellt Daimler-Vertreter wegen neuer Vorwürfe in Abgas-Skandal ein
Angesichts neuer Vorwürfe gegen Daimler im Abgas-Skandal hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Donnerstag Vertreter des Autokonzerns nach Berlin zitiert. Er reagierte damit auf einen Bericht von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR, wonach Daimler in Europa und den USA zwischen 2008 und 2016 mehr als eine Million Autos mit unerlaubt hohem Schadstoffausstoß verkauft haben soll. Verbraucherschützer forderten daraufhin schärfere Sanktionen, unabhängige Prüfungen und neue Klageinstrumente.