43 Beweise, dass Österreichisch das effizientere Deutsch ist
Ein deutscher Freund sagte einmal zu mir: Österreichisch und Hochdeutsch ist wie britisches und amerikanisches Englisch. Wahrscheinlich meinte er damit, dass mehr Menschen Hochdeutsch als Österreichisch sprechen.
Bei mir kam an: Österreichisch ist das British English der deutschen Sprache — eloquent, charmant und effektiv. Wir Österreicher haben nicht nur Wege gefunden, um uns kürzer auszudrücken als die Deutschen — indem wir etwa aus Bankautomat einfach Bankomat machen — wir haben auch Wörter, die es im Hochdeutschen überhaupt nicht gibt.
Da gibt es etwa Wörter wie präpotent, die uns einfach unheimlich gebildet wirken lassen — ohne überheblich sein zu wollen, denn das bedeutet es. Und wer kann so schön wie wir Österreicher ausdrücken, dass es immer einen Verlierer geben muss: „Einer hat immer das Bummerl.“
Hier sind 43 Beweise, dass Österreichisch das effizientere Deutsch ist.
Adabei
Hochdeutsch: Wichtigtuer
Adabei umschreibt jemanden, der immer überall dabei sein möchte (Auch-dabei) und sich überall willkommen fühlt. Der Begriff geht auf einen österreichischen Roman aus dem Jahr 1908 zurück: Vinzenz Chiavaccis „Seltsame Reisen des Herrn Adabei“.
Anfahren
Hochdeutsch: jemanden heftig und unfreundlich anreden
Schon einmal von jemandem angefahren worden? Das ist die schönere Art, um auszudrücken, dass euch jemand „angepampt“ hat.
Was man in Deutschland als anfahren bezeichnet (nämlich mit dem Auto), würde man in Österreich übrigens niederühren oder zusammenführen nennen.
Ausgehen
Hochdeutsch: es genügt/ es reicht/ ich schaffe es.
„'Es geht sich nicht aus' ist die höchste Form der österreichischen Unverbindlichkeit“, schrieb der Autor Daniel Glattauer einmal in einer Kolumne für den „Standard“. Der Deutsche würde sagen: „Ich schaffe es nicht“, wenn er einen Termin absagen muss. Der Österreicher wiederum schiebt es auf ein unbestimmtes „Es“, das sich halt einfach nicht ausgeht.
Manchmal geht sich aber auch etwas aus, dann reicht es oder man schafft es.
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