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Hardheim: Erste Tagespflegegäste schon am Wochenende

Hardheim. (adb) 30 Tagespflegeplätze und 24 Ein-Zimmer-Apartments für betreutes Wohnen umfasst der neue Erweiterungsbau der Senioren-Tagespflege "Vital", der am morgigen Freitag mit einem kleinen Festakt eingeweiht wird. Während die Tagespflegegäste bereits ab dem Wochenende betreut werden können, fällt der Startschuss für das betreute Wohnen im kommenden Frühjahr. Das Richtfest fand bereits im Dezember 2018 statt. Im Frühjahr 2018 war mit dem Bau begonnen worden.

Wie Geschäftsführer Karl-Heinz Gürtler auf Nachfrage der Rhein-Neckar-Zeitung erläuterte, beinhaltet das neue Gebäude, das 3,5 Millionen Euro kostet, 24 Apartments verschiedener Grundrisse, eine hochwertige "Pantry-Küche" und modern ausgerüstete Badezimmer.

Das mit Aufenthalts- und Ruheräumen sowie einer geräumigen Küche bestückte Erdgeschoss ist dabei komplett für die Gäste und Mitarbeiter der Tagespflege reserviert, während die Bewohner in den beiden oberen Geschossen einziehen werden.

"Unsere Appartements sind mit Tageslicht durchflutet, und selbstverständlich ist ein Balkon mit Blick ins Grüne vorhanden", betonte Gürtler, dessen 2008 gegründetes Unternehmen seit 2010 auch Tagespflege anbietet und seit dem Jahr 2013 das frühere "Haus Agnes" im Hardheimer Mühlweg als "Haus Vital" weiter führt.

Eng mit dem dortigen Neubau verbunden sei auch die Hoffnung, sämtliche durch die Senioren-Tagespflege "Vital" angebotenen Dienstleistungen unter einem Dach miteinander zu verbinden. "Ferner wollen wir unseren Bewohnern die Möglichkeit bieten, ein selbstbestimmtes Leben in einer guten Gemeinschaft führen zu können", erklärte Gürtler und sprach von einer "idyllischen und sehr ruhigen Lage des Hauses mit trotzdem nur wenigen Gehminuten zum Zentrum Hardheims" sowie "Standards wie in einem klassischen Pflegeheim", welche die privat geführte Einrichtung ihren Bewohnern bieten könne.

Im Fokus habe von Anfang an neben dem Mensch auch die Umwelt - sprich kurze Wege - gestanden, wie Karl-Heinz Gürtler im Hinblick auf die Bauphase erklärte: "Oberste Priorität galt der Prämisse, ausschließlich Handwerker und Lieferanten aus der Umgebung zu beauftragen".

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