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Eberbach: Gelita wird Hauptsponsor des Eberbacher Sport Clubs

Von Peter Bayer

Eberbach. Die Firma Gelita wird den Eberbacher Sport Club (ESC) als Hauptsponsor die kommenden drei Jahre finanziell unterstützen. Das Weltunternehmen mit Sitz in Eberbach, dessen Mitarbeiter auch zum Großteil aus der Region kommen, wolle "den regionalen Bezug erhalten", so Michael Teppner, Leiter Marketing und Kommunikation, bei der Vorstellung am Montagabend. "Wir waren immer schon beiden Vereinen zugewandt", sagt Teppner. Bereits in der Vergangenheit hat Gelita die beiden Fußballvereine VfB und SV unterstützt, erinnert sei nur an den Gelita-Cup, der bereits zum dritten Mal stattfinden wird - erstmals auch mit Bayern München. Die Zusammenarbeit soll erweitert werden.

"Das Sponsoring ist entscheidend für den ganzen Spielbetrieb", betont der designierte Finanzchef des ESC, Tobias Soldner. Der solle aufrechterhalten und erweitert werden. Von der ersten Herrenmannschaft bis zu den Bambini spielen über 300 Fußballer im gemeinsamen Verein. Beim ESC wird viel in den Jugendbereich investiert. "Bei der A- bis C-Jugend setzen wir auf ausgebildete Trainer", betont Frank Mutschler, stellvertretender Vorsitzender des VfB. Normalerweise findet die Trainerausbildung in der Sportschule Schöneck statt. Diesmal sei es gelungen, die Trainerausbildung an sechs Wochenenden in Eberbach durchzuführen. Die Konzentration auf den eigenen Nachwuchs sei wichtig, man könne in Eberbach nicht Spieler einkaufen. "In der ersten und zweiten Mannschaft spielen nur Eberbacher", hebt Mutschler hervor. Inzwischen seien sogar die über 20 "Alten Herren" beider Vereine zusammengeführt worden.

Soldner ging noch einmal auf den Weg von den beiden Vereinen SV und VfB zum gemeinsamen Eberbacher Sport Club ein. Es ist das Ergebnis vieler langer und konstruktiver Gespräche, die vor zwei Jahren begannen. Sehr schnell habe man eine klare Vorstellung bekommen, einen Verein machen zu wollen. Eine entscheidende Frage sei die Finanzierung gewesen. Man habe viele Partner aus dem Eberbacher Geschäftsleben, freue sich, dass der Kreis noch erweitert werde. Über die Fusion habe er bisher nur positive Rückmeldungen bekommen, so Soldner. Dass Gelita nun drei Jahre Name und Geld einbringe, erleichtere die Arbeit um einiges.

Denn es ist nicht nur der Verein, auch die Infrastruktur habe sich verändert, sagt Frank Mutschler. Man befinde sich in der Endphase des Kunstrasenplatzes, der durch den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer geschaffen wurde. Trainingsutensilien, Bälle, Leibchen - all das für so viele Mannschaft koste viel Geld.

Im Gegenzug für die finanzielle Unterstützung wird der Verein die Firma Gelita entsprechend darstellen. Die ersten Banner hängen schon, wenn der Zaun um den neuen Kunstrasenplatz fertiggestellt wird - die Spende des Vereins an die Stadt muss vom Gemeinderat erst noch offiziell angenommen werden -, werden die nächsten folgen. Den rund 250 Meter langen Zaun bezeichnete Ralf Bettinghausen, designierter Vorsitzender des ESC als "Sahnehäubchen", der aber auch wichtig sei. Derzeit ist der Platz für jeden zugänglich. Mit der Folge, dass die Tornetze schon wieder beschädigt seien.

Doch nicht nur durch die Banner rund um die beiden Fußballplätze wird die Zusammenarbeit zwischen dem ESC und Gelita sichtbar. Künftig spielen die beiden Herrenmannschaften mit dem Logo des Hauptsponsors auf der Brust. Bislang erfolgreich, gewann doch die erste Mannschaft ihr erstes Spiel in der Kreisliga mit 5:0.

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