Wetter: Sturmtief "Elli" bringt Schnee und gefährliche Glätte
Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee erwartet: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall und glatten Straßen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Das Sturmtief "Elli" hat Mitteldeutschland erreicht und sorgt insbesondere in Thüringen bereits für kräftige Schneefälle. Auch in Sachsen und in Sachsen-Anhalt wird nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) schon am Vormittag mit viel Schnee gerechnet. Unwetterartige Schneeverwehungen werden demnach eher im Norden Sachsen-Anhalts sowie im Oberharz erwartet. Die Höchsttemperaturen liegen tagsüber um die null Grad mit Minusgraden vor allem im Norden Sachsen-Anhalts.
Im Rest der Region sei es eher die Menge an Schnee, die zu Einschränkungen führen könne. Mit bis zu 15 Zentimeter Neuschnee sei in einigen Gebieten zu rechnen.
Im Osten Sachsens bleibe es den Angaben nach am längsten ruhig: Dort werde der Schneefall erst gegen Mittag oder Nachmittag einsetzen, zudem in deutlich geringeren Mengen.
Auf Glätte sollten sich vor allem die Menschen im westlichen sowie im mittleren Teil Thüringens einstellen, teilte ein Sprecher des DWD weiter mit. Gefrierender Regen könne vorwiegend am Morgen und am Vormittag zum Problem werden. Auch in den weiteren Gebieten sei jedoch mit Glätte durch Schnee zu rechnen, hieß es weiter.
Ab Nachmittag lasse der Schneefall in den drei Bundesländern bereits nach. In den südlichen Regionen Thüringens und Sachsens gehe er in Regen über. In der Nacht sei aufgrund der sinkenden Temperaturen mit erneutem Schneefall, allerdings in eher geringen Mengen, zu rechnen.