Musikfest: Magdeburger Telemann-Festtage thematisieren Musik und Macht
Lässt sich Macht klangvoll darstellen? Georg Philipp Telemann war eine "musikalische Macht", sagen die Veranstalter der Telemann-Festtage in Magdeburg. Im März wollen sie das unter Beweis stellen.
Die Themen Musik und Macht in Verbindung mit ihrem Namensgeber stehen im Fokus der Magdeburger Telemann-Festtage. Vom 13. bis 22. März soll der Barock-Komponist Georg Philipp Telemann (1681–1767) mit einem vielfältigen Festivalprogramm in seiner Geburtsstadt gewürdigt werden - der Bogen spannt sich von Opern bis zur Kirchenmusik, wie das Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung in Magdeburg mitteilte. Das Motto der 27. Ausgabe lautet "Musik-Macht-Telemann".
Das Festival wolle Telemann als Künstlerpersönlichkeit präsentieren, die den Wandel vom Barock zur Aufklärung aufmerksam begleitet und auch selbst praktiziert hat. Telemann habe selbst "musikalische Macht" besessen, hieß es. Es sei ein "unermüdlicher Neuerer, Vermittler und künstlerische Autorität" gewesen. Die Eröffnung der Magdeburger Telemann-Festtage gestaltet den Angaben zufolge das Il Gardellino Orchestra aus Belgien unter der Leitung von Peter Van Heyghen im Opernhaus der Landeshauptstadt.