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Krankheitswelle: Grippewelle in Rheinland-Pfalz

Stern 

Viele Menschen haben derzeit Fieber und Husten - im aktuellen Wochenbericht wurden 1.168 Grippefälle gemeldet. Corona-Infektionen spielen dagegen derzeit kaum eine Rolle.

Immer mehr Menschen klagen in Rheinland-Pfalz über Grippesymptome. Das belegt der aktuelle Wochenbericht des Landesuntersuchungsamtes. Die Zahl der Grippefälle ist deutlich höher als zu Jahresbeginn. 

Influenza weiter auf hohem Niveau

In der dritten Kalenderwoche (ab 12. Januar) wurden in Rheinland-Pfalz 1.168 bestätigte Grippefälle registriert. Damit liegt die Zahl weiterhin auf hohem Niveau und ist im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen: um 6 Prozent. Zu Beginn des Jahres waren es 663 Labornachweise.

Das SURE-Frühwarnsystem (Surveillance respiratorischer Erreger) hilft dem Landesuntersuchungsamt, gemeinsam mit Arztpraxen das Auftreten von Atemwegsinfektionen wie Grippe, Covid-19 oder RSV frühzeitig zu erkennen. Dazu werden regelmäßig Proben aus ausgewählten Praxen eingesendet und im Labor untersucht. In der vergangenen Woche wurden 64 Proben geprüft, in 18 davon (28 Prozent) wurde das Grippevirus nachgewiesen.

Die Grippesaison hat in diesem Jahr früher begonnen als im Vorjahr: Seit Anfang Oktober wurden 5.711 Grippefälle registriert – deutlich mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Corona spielt kaum eine Rolle

Corona-Infektionen werden aktuell nur selten festgestellt. In den im Rahmen von SURE untersuchten Proben wurde das Virus nur einmal nachgewiesen, das entspricht zwei Prozent. Auch landesweit ist das Infektionsgeschehen niedrig. Insgesamt meldeten die Gesundheitsämter 184 neue Corona-Fälle.

RSV mit gleichbleibenden Zahlen

Auch das sogenannte RS-Virus, das vor allem für Säuglinge und Kleinkinder gefährlich sein kann, wird weiterhin nachgewiesen. In sieben der untersuchten Proben (11 Prozent) wurde RSV festgestellt. Die Zahl der Fälle liegt auf einem mittleren Niveau und hat sich im Vergleich zur Vorwoche kaum verändert. Die Gesundheitsämter registrierten 69 neue RSV-Fälle, die Zahl ging leicht um drei Prozent zurück.

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