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Arbeitskampf: Warnstreiks legen Häfen in Niedersachsen lahm

Stern 

Ab heute wird gestreikt: Verdi ruft Arbeiter in drei niedersächsischen Häfen zum Warnstreik auf. Wo die Arbeit niedergelegt wird - und was das für Folgen hat.

Schiffe kommen nicht durch, Tore bleiben zu: Die Gewerkschaft Verdi ruft Arbeiter zu Warnstreiks bei Niedersachsen Ports (NPorts) auf. Betroffen seien die Häfen in Stade, Cuxhaven und Emden.

Wann wo gestreikt wird

Am Mittwoch wird nach Angaben der Gewerkschaft der Seehafen in Stade bestreikt, am Donnerstag in Cuxhaven und Emden die Arbeit niedergelegt. Während der Warnstreiks sind die Hafentore und Schleusen für Fahrten geschlossen – das gilt sowohl für Firmen als auch für private Boote. 

In Emden gibt es einen Notbetrieb, damit es im Hafen sicher bleibt. Für Stade und Cuxhaven ist das nicht geregelt. Nach Angaben von Verdi hat die Gewerkschaft vorab versucht, mit allen betroffenen Hafenstandorten Absprachen für einen Notbetrieb zu treffen. In Stade und Cuxhaven hätten die Arbeitgeber auf entsprechende Vorschläge jedoch nicht reagiert.

Warum gestreikt wird

Grund für die Warnstreiks sind laut Gewerkschaft festgefahrene Tarifverhandlungen. Auch nach der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen der Länder haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber nicht geeinigt, wie Verdi mitteilt. "Vor diesem Hintergrund sieht sich Verdi veranlasst, den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen, um Bewegung in die Verhandlungen zu bringen und tragfähige Lösungen zu erreichen", heißt es in der Mitteilung.

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