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Fußball-Bundesliga: Neuer Trainer Thioune: Werder fragte auch Ex-Chef Allofs

Stern 

Klaus Allofs war 13 Jahre Sportchef in Bremen und holte später Daniel Thioune nach Düsseldorf. Vor dessen Wechsel zu Werder gab Allofs einige wertvolle Tipps.

Werder Bremens früherer Sportchef Klaus Allofs hält die Verpflichtung des neuen Trainers Daniel Thioune für eine gute Entscheidung. Allofs holte Thioune im Februar 2022 selbst zu Fortuna Düsseldorf. Beide arbeiteten dort mehr als dreieinhalb Jahre als Sportvorstand und Trainer zusammen.

"Er kann die Mannschaft begeistern. Das hat Daniel in Düsseldorf auf hervorragende Weise geschafft. Dazu ist er sehr eloquent und war stets ein guter Botschafter für Fortuna Düsseldorf. Das wird er auch für Werder Bremen sein", sagte Allofs der "Bild" über den 51-jährigen Thioune. "Darüber hinaus ist er als Osnabrücker ein echtes Nordlicht. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass er immer große Sympathien für Werder hatte. Wir haben uns immer wieder über Werder unterhalten."

Werder-Chef erkundigt sich bei Allofs über Thioune

Thioune trat am Mittwoch in Bremen die Nachfolge des freigestellten Horst Steffen an. Allofs bestätigte, dass sich Werders Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz vorher bei ihm über den neuen Trainer und dessen Arbeitsweise erkundigt hat. 

"Wir hatten in Düsseldorf eine sehr gute Zeit und standen mit anderthalb Beinen vor dem Aufstieg in die erste Liga", sagte der frühere Nationalspieler über die Zusammenarbeit mit Thioune. "Daniel hat die Mannschaft mitentwickelt und ist immer wieder mit Widrigkeiten fertig geworden. Wir mussten immer wieder die besten Spieler verkaufen und das Team neu aufbauen. Wir hatten ein vertrauensvolles Miteinander und konnten uns sehr gut austauschen."

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