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13. Februar: Gedenkkonzert in der Semperoper - Stille für Dresdens Opfer

Stern 

Mit einem Gedenkkonzert erinnert die Sächsische Staatskapelle Dresden an die Zerstörung der Stadt im Februar 1945. Am Pult steht Dirigent Daniele Gatti.

Mit Musik von Igor Strawinsky und Anton Bruckner erinnert die Sächsische Staatskapelle Dresden an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Als traditionelles Gedenkkonzert zum 13. Februar 1945 erklingt das 6. Sinfoniekonzert unter der Leitung des italienischen Dirigenten Daniele Gatti, wie die Staatskapelle mitteilte. Die Aufführungen sollen am Freitag (13. Februar) und Samstag (14. Februar) jeweils um 19.00 Uhr in der Semperoper beginnen. 

Auf dem Programm stehen Strawinskys "Mass" sowie Bruckners Neunte Sinfonie d-Moll. Beide Werke stehen für eine zurückhaltende, geistlich geprägte Tonsprache. Bruckners unvollendete Neunte gilt als musikalisches Vermächtnis des Komponisten.

Seit Jahrzehnten gestalten die Dresdner Orchester zum Jahrestag der Bombardierung Gedenkkonzerte. Am 13. Februar 1945 und an den beiden folgenden Tagen hatten britische und amerikanische Bomber große Teile der Innenstadt zerstört. Bis zu 25.000 Menschen kamen ums Leben. Die Angriffe sind bis heute Gegenstand historischer Debatten, werden aber von Experten im Kontext des von Deutschland begonnenen Krieges gesehen.

Zum Jahrestag wird in der Stadt mit zahlreichen Veranstaltungen der Opfer des Krieges gedacht. Nach den Konzerten verzichten Publikum und Künstler traditionell auf Beifall und verharren in einer stillen Gedenkminute. Zudem bildet die Bevölkerung als Zeichen von Frieden und Versöhnung eine Menschenkette durch die Innenstadt.

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