Ozzy Osbourne: Hologramm im Stil von ABBA im Gespräch
Nach dem Vorbild von "ABBA Voyager": Sharon Osbourne plant angeblich, ihren verstorbenen Gatten Ozzy virtuell zurückzubringen.
Ozzy Osbourne (1948-2025) starb nur zwei Wochen nach seinem Abschiedskonzert mit seiner Band Black Sabbath am 22. Juli 2025. Nun überlegt seine Witwe Sharon Osbourne (73), wie sie das Live-Vermächtnis des Rockstars bewahren soll. Laut der britischen Zeitung "The Sun" steht ein Konzertfilm im Raum - und eine etwas extravagantere Idee: Ein Hologramm könnte Ozzy auf die Bühne zurückbringen.
"Sharon ist jetzt an einem Punkt, an dem sie wieder über Arbeit nachdenken kann und die ihr zur Verfügung stehenden Optionen in Betracht zieht", erklärte eine anonyme Quelle der Zeitung.
ABBA als Vorbild für Ozzy?
Als Vorbild für den Hologramm-Plan gilt ABBA: Seit 2022 läuft in der eigens dafür gebauten ABBA Arena in London die Show "ABBA Voyage". Auf der Bühne sind dabei verjüngte Avatare der vier Schweden zu sehen, während der Gesang aus Studioaufnahmen von Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad stammt.
Ozzy Osbournes Abschiedskonzert "Back to the Beginning" fand am 5. Juli 2025 im Villa Park in Birmingham statt - unweit des Ortes, an dem sich Black Sabbath 1968 gegründet hatte. Der Gig wurde mit leichter Verzögerung live gestreamt.
Bei dem gut zehnstündigen Benefizkonzert traten etliche Stars der Metal-Szene auf, um Ozzy und seiner Band Tribut zu zollen. Mit dabei waren unter anderem Metallica, Guns N' Roses und Aerosmith-Sänger Steven Tyler. Für einen Gänsehautmoment sorgte auch Yungblud (28): Seine Live-Version von "Changes" brachte ihm später einen Grammy ein. Laut "The Sun" gilt er zudem als Wunschbesetzung für die Hauptrolle in einem geplanten Ozzy-Biopic.
Dass "Back to the Beginning" in irgendeiner Form für die Nachwelt festgehalten werden soll, stand bereits zu Ozzys Lebzeiten fest. Nach seinem Tod legte seine langjährige Ehefrau und Managerin Sharon Osbourne die Pläne jedoch zunächst auf Eis.