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Bundesliga-Sonntag: Feurige zweite Halbzeit: St. Pauli ringt Werder Bremen nieder

Stern 

Der FC St. Pauli verschafft sich gegen Werder Luft im Abstiegskampf und zieht an den Bremern vorbei. Auch Borussia Mönchengladbach steckt tief in der Krise.

Der FC St. Pauli hat den norddeutschen Krisen-Gipfel für sich entschieden und die Situation von Werder Bremen weiter verschärft. In einem erst im zweiten Durchgang unterhaltsamen Kellerduell siegte der Hamburger Fußball-Bundesligist mit 2:1 (0:0) und verdrängte den Tabellennachbarn auf den vorletzten Rang. Im dritten Spiel unter der Regie von Werder-Coach Daniel Thioune kassierten die Bremer die dritte Pleite und blieben auch im 13. Ligaspiel nacheinander ohne Sieg. 

Hauke Wahl (55. Minute) dank eines katastrophalen Torwartfehlers und Joel Chima Fujita (70.) erzielten vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion die Treffer für St. Pauli. Jovan Milosevic (62.) hatte zwischendurch für den verdienten Ausgleich gesorgt.

Gladbach noch tiefer in der Krise

Zuvor hatte Borussia Mönchengladbach seine Sieglosserie fortgesetzt und ist tiefer in den Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gerutscht. Die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski verlor beim SC Freiburg mit 1:2 (0:1) und wartet nun schon sieben Spiele auf einen Erfolg.

Der frühere Gladbacher Matthias Ginter (38. Minute) und Igor Matanovic (74.) trafen für den Sport-Club. Die harmlosen Gäste kamen durch Haris Tabakovic (85.) nur noch auf 1:2 heran.

Auch im 18. Anlauf nacheinander gelang den Gladbachern kein Sieg im Breisgau. Die Freiburger wiederum landeten vor 34.700 Zuschauern im Europa-Park-Stadion auch im fünften Heimspiel des Jahres einen Dreier.

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