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Sportartikel: Puma rutscht 2025 tief in die Verlustzone

Stern 

Die Nummer zwei der Sportartikelbranche in Deutschland ist seit längerer Zeit in Schwierigkeiten. Im vergangenen Jahr sind die roten Zahlen noch schlimmer geworden.

Der kriselnde Sportartikelhersteller Puma ist im vergangenen Jahr tief in die Verlustzone gerutscht. Im fortgeführten Geschäft stand 2025 unter dem Strich ein Fehlbetrag in Höhe von 643,6 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 280,7 Millionen Euro im Vorjahr, wie das Unternehmen in Herzogenaurach mitteilte.

Dabei belasteten Kosten für das laufende Restrukturierungsprogramm sowie Abschreibungen, die überwiegend im vierten Quartal verbucht wurden. Puma strich im Zuge dessen die Dividende für die Aktionäre. 2026 soll ein Jahr werden, in dem Puma wieder den Weg in Richtung Wachstum einschlägt, das dann im Jahr 2027 eintreten soll. 

Der Umsatz von Puma brach im vergangenen Jahr um 13,1 Prozent auf knapp 7,3 Milliarden Euro ein. Der neue Chef Arthur Hoeld hatte im dritten Quartal einen Konzernumbau angestoßen, der die Konzentration auf Kernsportarten, weniger Produkte und den Ausbau des Direktgeschäfts mit den Konsumenten vorsieht. Dazu sollen Lagerbestände abgebaut, unrentable Läden geschlossen und Stellen gestrichen werden.

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