World News in German

USA-News aktuell: "Toxische" Marke – Pläne für Trump-Tower scheitern

Trump veröffentlicht eine Karte von Venezuela in den Farben der US-Flagge. Die Pläne eines neuen Trump-Towers werden verworfen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Mittwoch, 13. Mai "Alligator Alcatraz"-Gefängnis soll laut Berichten schließen Das "Alligator Alcatraz" genannte US-Abschiebezentrum in Floridas Sumpfgebiet soll Medienberichten zufolge dichtmachen. Behördenmitarbeiter hätten Auftragnehmern vor Ort am Dienstagnachmittag mitgeteilt, dass die Haftanstalt in den Everglades geschlossen werde, berichtete die "New York Times". Unternehmer, die vom Bundesstaat Florida mit dem Betrieb der Anlage beauftragt wurden, seien informiert worden, dass die Einrichtung abgewickelt werde, berichtete auch der Sender CBS News Miami. Lesen Sie hier mehr dazu. "Toxische" Marke – Pläne für Trump-Tower scheitern Die Pläne für einen Trump-Tower im australischen Queensland sind diese wieder verworfen worden. Ein australischer Bauträger machte die "toxische" Marke Trump und den Krieg im Iran für das Scheitern des 1,5 Milliarden Australischen Dollar (924 Millionen Euro) verantwortlich, berichtet die BBC. Details zu dem Projekt wurden von der Webseite der Trump-Organisation entfernt. Laut einem Sprecher habe der Projektentwickler seine Verpflichtungen nicht erfüllt. Die zuständige Altus Property Group wies diese Behauptungen zurück und bekräftigte, dass das Projekt mit anderen Luxusmarken als Optionen fortgesetzt würden. "Sagen wir einfach, dass die Marke Trump angesichts des Iran-Krieges und allem anderen in Australien zunehmend toxisch wurde", sagte David Young, Geschäftsführer der Altus Property Group, laut BBC in einer Erklärung. "51. Bundesstaat": Trump veröffentlicht Karte Venezuelas Donald Trump hat in seinem Onlinedienst Truth Social das Bild einer Karte veröffentlicht, auf der Venezuela mit der US-Flagge hinterlegt ist. Überschrieben ist die Darstellung mit "51. Bundesstaat", wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Beitrag hervorgeht. Die Vereinigten Staaten haben 50 Bundesstaaten. Am Montag hatte Trump dem Sender Fox News gesagt, er erwäge, das südamerikanische Land zu einem neuen Bundesstaat zu machen. Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez erklärte daraufhin, ihr Land habe "niemals" in Erwägung gezogen, der 51. Bundesstaat zu werden. Das US-Militär hatte im Januar den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen genommen und in die USA gebracht. Trump sagte danach, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der Vereinigten Staaten. Anfang März nahmen beide Staaten offiziell wieder diplomatische Beziehungen auf. Rodríguez, die von Trump als "fantastisch" gelobt wurde, war Vizepräsidentin unter Maduro gewesen. Trump schert sich nicht um Wirtschaftsfolgen US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag erklärt, die wirtschaftlichen Sorgen der Amerikaner spielten keine Rolle bei seinen Entscheidungen über den Krieg im Iran. Die Verhinderung iranischer Atomwaffen habe absolute Priorität. "Nicht einmal ein bisschen", sagte Trump auf die Frage, ob ihn die finanzielle Lage der Bürger zu einem Deal motiviere. Vor seiner China-Reise sagte er: "Ich denke nur an eine Sache: Wir können dem Iran keine Atomwaffe erlauben." Der Iran-Konflikt hat zu steigenden Energiepreisen und höherer Inflation geführt. Die US-Verbraucherpreise stiegen im April so stark wie seit drei Jahren nicht. Laut US-Geheimdiensten hat sich die Zeit, die der Iran für den Bau einer Atomwaffe bräuchte, seit vergangenem Sommer nicht verändert – sie liegt bei neun Monaten bis einem Jahr. Der Iran bestreitet, Atomwaffen anzustreben. Westliche Staaten vermuten jedoch, dass Teheran die Fähigkeit zum Bombenbau entwickeln will. Kampf um US-Wahlkreise: Niederlage für Trump in South Carolina Der Versuch, die Wahlkreise in South Carolina neu zu zeichnen und den einzigen demokratischen Kongressbezirk des Bundesstaates abzuschaffen, ist am Dienstag im US-Senat gescheitert. Mehrere Republikaner stimmten gegen den Plan und widersetzten sich damit Präsident Donald Trump. Was diese Niederlage für Trump bedeutet, lesen Sie hier. Dienstag, 12. Mai Trumps "Golden Dome" soll 1,2 Billionen Dollar kosten Das von US-Präsident Donald Trump geplante Raketenabwehrsystem "Golden Dome" könnte nach Schätzungen des unabhängigen Haushaltsamtes des Kongresses (CBO) in den kommenden 20 Jahren rund 1,2 Billionen Dollar kosten. Damit überträfen die Ausgaben für Entwicklung, Aufbau und Betrieb die bisherige Prognose des zuständigen Pentagon-Direktors von 185 Milliarden Dollar um ein Vielfaches, teilte die Behörde am Dienstag mit. Allein die Beschaffungskosten bezifferte das CBO auf etwas mehr als eine Billion Dollar. Davon entfielen etwa 70 Prozent auf die geplante weltraumgestützte Komponente, die ein Netzwerk aus 7.800 Satelliten umfassen soll. "Golden Dome" sieht neben dem Ausbau bodengestützter Abwehrraketen, Sensoren und Kommandozentralen auch satellitengestützte Waffen vor. Sie sollen Bedrohungen aus der Erdumlaufbahn heraus erkennen, verfolgen und gegebenenfalls ausschalten. Das System soll die gesamten USA einschließlich Alaska und Hawaii abdecken und einen Angriff einer Regionalmacht wie Nordkorea vollständig abwehren können. Das CBO warnte jedoch, dass der Schutzschild bei einem großangelegten Angriff Russlands oder Chinas an seine Grenzen stoßen könnte. Das am 27. Januar 2025 unterzeichnete Präsidialdekret zur Schaffung von "Golden Dome" sieht einen ehrgeizigen Zeitplan vor: Bis 2028 soll ein umfassendes Raketenabwehrsystem für das US-Territorium einsatzbereit sein. Ältere Nachrichten zur US-Politik lesen Sie hier.

Читайте на сайте