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Bundesliga: St. Pauli steigt in die 2. Liga ab, Wolfsburg in der Relegation

Der letzte Spieltag in der Bundesliga hatte es in sich. Für den FC St. Pauli allerdings mit dem denkbar schlechtesten Ausgang. Der FC St. Pauli steht als Absteiger aus der Bundesliga fest. In einem packenden Finale verloren die Hamburger vor heimischem Publikum mit 1:3 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg . Für die Niedersachsen geht es damit in die Relegation gegen den Dritten der 2. Liga . Wer das sein wird, entscheidet sich allerdings erst am Sonntag. Für Wolfsburg trafen Konstantinos Koulierakis (37. Minute), St. Paulis Torwart Nikola Vasilj (64., Eigentor) und Dženan Pejčinović (80.). St. Paulis Abdoulie Ceesay (57.) hatte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt. Wunder bleibt aus: Heidenheim steigt aus der Bundesliga ab So lief das Spiel "Wir fahren da hin und wollen das Spiel gewinnen. Alles andere hat uns nicht zu interessieren", betonte VfL-Trainer Dieter Hecking vor der Partie. Wie Pauli-Coach Alexander Blessin mochte auch er sich nicht mit dem Parallelspiel befassen. Zwischenstände aus Heidenheim wurden im Stadion nicht durchgesagt. "Angst hemmt und deshalb wollen wir sie wegschieben", kündigte Blessin an. Dieses Vorhaben gelang zunächst gut, der Siegzwang schien die Braun-Weißen jedenfalls nicht zu lähmen. In der Anfangsphase stand St. Pauli, das aufgrund der schlechtesten Tordifferenz als Schlusslicht in den letzten Spieltag startete, hinten kompakt und setzte nach vorn vereinzelt Nadelstiche. Nennenswerte Chancen für ein dringend benötigtes Tor blieben allerdings aus. Bis zur 22. Minute, als sich plötzlich die Ereignisse überschlugen. Zunächst war es St. Paulis Joel Fujita, der das Leder aus rund 25 Metern an die Unterkante der Latte hämmerte – und damit den direkten Gegenzug einleitete. Und so stürmte VfL-Stürmer Adam Daghim im Vollsprint über den halben Platz, um dann zehn Sekunden nach dem Fujita-Wumms völlig frei an Vasilj zu scheitern. Nach der folgenden Ecke stand erneut Vasilj im Brennpunkt, als er einen Daghim-Schuss aus kurzer Distanz an die Latte lenkte. Das Spiel nahm jetzt mal so richtig Fahrt auf, beide Teams legten die anfängliche Zurückhaltung komplett ab. Für Wolfsburg traf Vinicius Souza per Kopf den linken Außenpfosten (33.), St. Pauli kam durch einen Flachschuss von Connor Metcalfe (34.) beinahe zur Führung. Das Tor fiel dann wenig später auf der Gegenseite. Eine weitere Chance von Daghim konnte Vasilj zwar noch entschärfen, den anschließenden Eckball köpfte Koulierakis über die Linie. St. Pauli blieb mutig und hätte wenig später durch Andreas Hountondji ausgleichen müssen. Der Angreifer brachte es allerdings fertig, eine flache Hereingabe aus zwei Metern völlig freistehend zu verstolpern. Besser machte es im zweiten Durchgang Ceesay, der für Hountondji zur Pause eingewechselte Stürmer traf nach einer Ecke. Zur tragischen Figur wurde wenig später Vasilj. Der Bosnier faustete sich einen von Eriksen getretenen Eckball selbst ins Netz. Danach übernahm Wolfsburg das Kommando und siegte verdient.

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