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Alexander Held: Freund erzählt von letzten Tagen des Schauspielers

Alexander Held starb überraschend im Alter von 67 Jahren. Kurz vor seinem Tod stand er noch vor der Kamera. Zwei neue Folgen von "München Mord" hatte Alexander Held kurz vor seinem Tod noch abgeschlossen – zusammen mit seinem Freund und Kollegen Sven Burgemeister, der "München Mord" produziert. Dieser hat mit der "Bild"-Zeitung nun über die letzten Tage von Alexander Held gesprochen. Für ihn kam der Tod seines Freundes vollkommen unerwartet. "Wir hatten keinerlei Anzeichen", sagte Burgemeister. Der Dreh sei anstrengend gewesen, Alexander Held froh, sich danach ausruhen zu können. Die beiden hätten telefoniert, sich gesehen und wollten essen gehen. "Alles war wie immer." Dann wurde Held krank. Burgemeister betonte dabei, dass sein Freund nicht lange gelitten habe. "Es war kein Krebs, kein Herztod. Er ist einfach krank geworden und am Ende friedlich gestorben." Laut "Bild" starb er an einer Lungenentzündung . Auch über die persönlichen Verluste in Helds Leben sprach Burgemeister. Der Schauspieler hatte sowohl seine Ehefrau Patricia Fugger, die mit 51 Jahren starb, als auch seine Mutter verloren. Beide hatte er selbst aufgefunden. Das habe ihn "viele Jahre lang begleitet". "Er hat sehr unter dem Tod seiner Frau gelitten", sagte Burgemeister. Der Tod sei für Held deshalb nie ein Tabuthema gewesen. "Er hatte keine Angst davor. Aber der Tod war für ihn immer mit diesen schweren Erinnerungen verbunden." Frappierende Parallele: Alexander Held starb genau zwölf Jahre nach seiner Frau "Mein Partner über zehn Jahre": Katharina Wackernagel trauert um Alexander Held Seine Frau wurde damals im eigenen Garten in Tirol beerdigt. Neben ihr wollte er auch seine letzte Ruhe finden. Ob dieser Wunsch erfüllt werden könne, sei laut Burgemeister noch offen. "Da spielen rechtliche Fragen nach österreichischem Recht eine Rolle", erklärte er. "Aber natürlich wollen wir alle, dass sein Wunsch erfüllt wird und er mit seiner Frau zusammen ruhen kann." Wie es mit "München Mord" weitergeht, ist derzeit ungeklärt. Für Sven Burgemeister steht jedoch fest, dass Alexander Held in der Serie präsent bleiben soll. "Die Figur wird auf eine bestimmte Art nicht sterben", sagte er. "Sie gehört einfach zu 'München Mord' dazu."

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