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Ohne Alexander Held: Wie es mit "Stralsund" und "München Mord" weitergeht

Die Filmbranche trauert um Alexander Held. Der Schauspieler hatte die Hauptrolle in zwei ZDF-Krimireihen. Jetzt äußert sich der Sender zur Zukunft der Formate. Film- und Fernsehschauspieler Alexander Held starb vergangene Woche im Alter von 67 Jahren überraschend nach kurzer Krankheit. Das wurde am Dienstag bekannt. Held war ein viel gesehenes Gesicht im deutschen TV. Auch durch die Krimireihen "Stralsund" und "München Mord" im ZDF bleibt er in Erinnerung. Ab 2010 beziehungsweise 2014 spielte er in den Formaten jeweils die Rolle eines Kommissars. Auf Anfrage von t-online, wie es nach dem plötzlichen Tod von Held nun mit den beiden Formaten ohne ihn weitergeht, erklärte eine ZDF-Sprecherin, dass man dazu zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben machen könne. Sie erklärte aber, dass beide Reihen derzeit ohnehin in planmäßigen Drehpausen seien. "Partner über zehn Jahre": Wackernagel trauert um Alexander Held Freund des Schauspielers: So waren Alexander Helds letzte Tage Drei neue Filme mit Held stehen noch aus Dem fügte sie an, dass noch drei Filme mit Alexander Held abgedreht seien. Konkret hieß es: "Der letzte 'Stralsund'-Film mit Alexander Held – Arbeitstitel: 'Dunkle Tiefen' – hat noch keinen Sendetermin. Zwei weitere Filme der Reihe 'München Mord' sind abgedreht, auch hier sind die Sendetermine noch offen." Weiteres wolle man zu gegebener Zeit kommunizieren. In "Stralsund" spielte Alexander Held Karl den Ermittler Karl Hidde, einen laut ZDF "kontrollierten, spröden, aber loyalen Kommissar". In "München Mord" war er seit über zehn Jahren als Kommissar Ludwig Schaller zu sehen. Ihn beschrieb der Sender als "ein chaotisches Genie, der mit Empathie und Bauchgefühl die Fälle löst". Held war zudem unter anderem bekannt durch die Kinofilme "Sophie Scholl – Die letzten Tage" oder "Der Untergang". Zudem hatte er während seiner langjährigen Karriere beispielsweise Episodenauftritte in mehreren "Tatort"-Episoden.

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