Alba Berlin vor frühem Playoff-Aus gegen Vechta
Erneut gelingt es Alba Berlin nicht, die Offensive von Rasta Vechta zu stoppen. Den Niedersachsen fehlt nur noch ein Sieg für das Halbfinale. Auch Bonn hat einen Vorteil. Alba Berlin droht schon im Viertelfinale der Playoffs der Basketball-Bundesliga das Saisonaus. Die Berliner verloren vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften Rasta Dome das dritte Playoff-Spiel bei Rasta Vechta mit 81:92 (44:53). Vechta führt damit in der Best-of-Five-Serie mit 2:1 und kann am Sonntag an selber Stätte das Halbfinale perfekt machen. Bester Berliner Werfer war Martin Hermannsson mit 19 Punkten. Bei Vechta kam Alonzo Verge Jr. auf 24 Punkte. Im zweiten Playoff-Spiel des Abends feierten die Telekom Baskets Bonn einen 80:76 (36:44)-Erfolg bei den Baskets Würzburg. Ausschlaggebend war vor 3.140 Zuschauern eine Steigerung in der zweiten Halbzeit. Durch den Sieg führen die Bonner auf dem Weg ins Halbfinale nun mit 2:1. Alijah Comithier mit 18 Punkten für Bonn und Davion Mintz (17) für Würzburg waren jeweils die besten Werfer. Alba kämpft sich zurück, Vechta bleibt stabil Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche und intensive Partie, in der Alba zunächst den besseren Start erwischte. Die Berliner gingen mit 12:4 in Führung, konnten diese aber nicht lange halten. Vechtas Offensive kam immer mehr ins Rollen und erzielte ein Dreier nach dem anderen. Alba konnte zunächst noch dagegenhalten, doch unter dem Druck der Gastgeber häuften sich die Fehler. Diese bestrafte Vechta immer wieder mit einfachen Punkten durch Fastbreaks. Die Berliner Defensive kam immer mehr ins Schwimmen und fand kaum noch Mittel. Der Rückstand wurde nach dem Seitenwechsel erstmalig zweistellig. Bis auf 14 Punkte zogen die Gastgeber davon (63:49). Alba kämpfte sich danach wieder zurück und kam zu Beginn des letzten Viertels wieder auf zwei Zähler heran (67:69). Doch mehr gelang nicht: Vechta hatte bis zum Ende immer die passende Antwort, um die Berliner auf Distanz zu halten.