World News in German

French Open: Alexander Zverev erreicht Finale – Titel-Traum geht weiter

Noch ein Sieg trennt Alexander Zverev noch vom ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Ins Halbfinale ging er als Favorit – und musste doch schwer kämpfen. Alexander Zverev hat das Finale der French Open in Paris erreicht und kann mehr denn je von seinem ersten Grand-Slam-Titel träumen. Im Semifinal gewann der deutsche Weltranglistendritte am Freitag mit 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 gegen den Tschechen Jakub Menšík und trifft im Endspiel am Sonntag auf den Sieger der Partie zwischen den Italienern Flavio Cobolli und Matteo Arnaldi, die noch am Freitagabend spielen. Unabhängig vom Gegner ist Zverev der große Favorit im Titel-Duell. Der Weltranglistendritte hat im Turnierverlauf erst zwei Sätze abgegeben und dem Titeldruck auch gegen Menšík nervlich standgehalten. Es ist das vierte Grand-Slam-Finale für den Hamburger. In Paris hatte er bereits 2024 das Endspiel verloren, ebenso bei den Australian Open 2025 und schon 2020 bei den US Open . In einem zunächst ausgeglichenen Spiel stellte Mensik früh sein variantenreiches Spiel unter Beweis, setzte immer wieder auf Stopps. Zverev behielt aber die Ruhe - und schlug bei seinem ersten eigenen Breakball direkt zum 6:5 zu. Nach etwas mehr als einer Stunde sicherte er sich mit einem Ass Durchgang eins. In Satz zwei machte Zverev kurzen Prozess. Doch nach einer medizinischen Auszeit zu Beginn des dritten Satzes von Mensik, der mit Nackenprobleme zu kämpfen hatte, wurde es plötzlich nochmal spannend. Doch Zverev blieb konzentriert. Das Match zum Nachlesen im Ticker: Jakub Menšík – Alexander Zverev 5:7, 2:6, 6:3, 3:5 4. Satz, 5:7, 2:6, 6:3, 3:5 – Da ist es passiert. Mit einem Ass stellt Alexander Zverev auf 40:15, hat zwei Matchbälle. Ein Rückhand-Fehler seines Gegners macht den Finaleinzug des Deutschen perfekt. Ein insgesamt überzeugender Sieg des Turnierfavoriten, der sich zwar zeitweise von seinem jungen Gegner überraschen ließ, am Ende aber über die gesamte Spieldauer die wichtigen Schläge verwandelte und der konstantere, reifere Spieler war. 42 Winner hat Zverev geschlagen, insgesamt 100 Punkte gemacht, 6 Asse geschlagen – er wirkte bei sich, hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden. 4. Satz, 5:7, 2:6, 6:3, 3:5 – Menšík verkürzt noch mal. 4. Satz, 5:7, 2:6, 6:3, 2:5 – Eine Vorhand setzt Zverev auf die Linie, legt ein Ass nach, stellt mit einem weiteren Ass auf 40:0 – und schließt mit einem Service-Winner ab. Nun serviert Jakub Menšík gegen die Niederlage. 4. Satz, 5:7, 2:6, 6:3, 2:4 – Da gibt es Pfiffe vom Publikum: Zverev meint, Menšíks Aufschlag sei im Aus gelandet. Stuhlschiedsrichter James Keothavong kommt runter – und gibt den Ball gut. Der Deutsche will es nicht wahrhaben. Muss aber eben weiterspielen. Wieder einmal geht es über Gleichstand. Menšík bleibt aggressiv, geht drauf, Zverev leistet sich einen Rückhand-Fehler, und der Tscheche verkürzt nochmal. 4. Satz, 5:7, 2:6, 6:3, 1:4 – Das gibt es doch nicht! Zverev kommt nach vorn, will per Volley Druck machen – und wird von einem Mensik-Netzroller überrascht, den er nicht mehr zurückbringen kann. Auf seine Rückhand kann er sich aber verlassen, immer wieder erwischt er den Tschechen mit diesem Schlag jetzt auf dem falschen Fuß. Mit einem weiteren Service-Winner stellt Zverev auf 4:1. 4. Satz, 5:7, 2:6, 6:3, 1:3 – Großes Drama jetzt. Menšík kämpft gegen das nächste Break, wehrt sich erbittert. Gleich zwei Breakchancen von Zverev wehrt er ab, setzt dann einen Aufschlag voll auf die Linie, kommt ans Netz und schließt per Volley ab. Das war ganz knapp für den Tschechen, der sich nicht geschlagen gibt. 4. Satz, 5:7, 2:6, 6:3, 0:3 – Zverev scheint seinem Gegner nun wieder den Schwung aus Satz drei genommen zu haben. Es versucht es selbst offensiv, kommt ans Netz und stellt konzentriert auf 3:0. 4. Satz, 5:7, 2:6, 6:3, 0:2 – Es geht jetzt hin und her. Zverev nimmt seinem Gegner direkt in dessen Hochphase den Aufschlag ab, stark zu diesem Zeitpunkt! Der Hamburger lag schon 30:40 hinten, dann aber will Menšík zu viel und legt einen Stopp ins Netz. Gleichstand. Zverev forciert dann den nächsten Rückhand-Fehler und hat Breakball. Den nutzt er direkt, weil er seinen Gegner mit einem tollen Vorhand-Return zum nächsten Fehler zwingt. Ganz stark. 4. Satz, 5:7, 2:6, 6:3, 0:1 – Gut so: Zverev bringt seinen Service zu Beginn von Satz vier problemlos durch. 3. Satz, 5:7, 2:6, 6:3 – In nur 38 Minuten hat sich Jakub Menšík diesen dritten Satz geholt. Das Medical Timeout hat beim Tschechen offenbar Wunder bewirkt. Er hat diesen Durchgang an sich gerissen, zeitweise wieder berauschend aufgespielt und seinen bisher so spielbestimmenden Gegner kalt erwischt. Symptomatisch: Eine Rally über 17 (!) Schläge bei 40:0, die Menšík stilsicher per Stopp abschließt. Das Publikum tobt. Nur noch vier unerzwungene Fehler sind ihm unterlaufen (Zverev dagegen elf), acht Winner hat er geschlagen und sich damit völlig verdient diesen Satz gesichert. Nun wird es spannend: Wie reagiert Zverev? 3. Satz, 5:7, 2:6, 5:3 – Zverev bleibt noch mal dran. Zu Null. Aber das viel beschworene "Momentum" ist gerade auf der Seite seines Gegners. 3. Satz, 5:7, 2:6, 5:2 – Zverev weiß hier aktuell gar nicht, wie ihm geschieht. Jakub Menšík hat neue Kraft und neues Selbstvertrauen getankt, geht nun wieder viel konsequenter in die Ballwechsel. Und Zverev leistet sich nun plötzlich auch mehr Fehler. Eine Vorhand ins Netz, eine Rückhand ins Aus, noch mal eine Vorhand ins Netz und zum Abschluss ein weiterer Rückhand-Fehler. Jetzt serviert Zverev gegen den Satzverlust. 3. Satz, 5:7, 2:6, 4:2 – Was passiert hier gerade? Menšík holt sich aus dem Nichts ein Break. Bei 15:30 aus seiner Sicht provoziert er einen Vorhand-Fehler bei Zverev, legt einen Vorhand-Winner nach – und hat die Chance, seinem Gegner den Aufschlag abzunehmen. Einen Ballwechsel über acht Schläge schließt er mit einem Stopp ab, Zverev kommt nicht mehr hin. Danach reckt der Tscheche die Faust in die Höhe, nimmt das Publikum mit. 3 . Satz, 5:7, 2:6, 3:2 – Nanu! Zweite Luft für Menšík? Zu Null bringt er mal wieder ein Aufschlagspiel durch, bewegt sich gerade wieder etwas besser, geht auch mal wieder in längere Ballwechsel. Jetzt geht es für Zverev darum, seinen Gegner nicht wieder in die Partie kommen zu lassen. 3. Satz, 5:7, 2:6, 2:2 – Es geht weiter für Menšík, der sich aber sichtlich müht. Eine Rally über 13 Schläge entscheidet der Tscheche bei 0:40 für sich, erhält nochmals Achtungsapplaus. Zverev lässt sich aber nicht beirren und schließt mit einer Vorhand mit viel Topspin ab: 3. Satz, 5:7, 2:6, 2:1 – Medical Timeout: Menšík lässt den Physio kommen, hat offenbar auch Beschwerden am Nacken. Er wird in die Kabine geführt und dort kurz behandelt. Undankbare Situation für Zverev, der nicht auf seiner Bank sitzen bleibt, sondern aufsteht und auf seiner Linie unruhig hin- und hertigert. 3. Satz, 5:7, 2:6, 2:1 – Zverev rutscht aus – und erreicht einen Stopp doch noch fast. Aber eben nur fast. So ganz will sich Menšík bei allen körperlichen Defiziten doch noch nicht geschlagen geben. Zverev legt einen Gegenstopp ins Aus, kassiert einen Aufschlag-Winner – und Menšík stellt mit einem Vorhand-Winner auf 2:1. 3. Satz, 5:7, 2:6, 1:1 – Zverev zieht nach. Das geht hier einfach viel leichter durch für den Deutschen, als es bei seinem Gegner der Fall ist. 3. Satz, 5:7, 2:6, 1:0 – Menšík bringt sein Aufschlagspiel durch. Aber es wird immer deutlicher: Der Tscheche ist angeschlagen. Mittlerweile greift er sich vermehrt an den Oberschenkel. 2. Satz, 5:7, 2:6 – Alexander Zverev holt sich überlegen diesen zweiten Satz gegen Jakub Menšík. Der Hamburger machte 79 Prozent seiner Punkte im Angriff, setzte sein aggressiveres Spiel immer besser durch gegen einen zunehmend entkräftet wirkenden Menšík. Nur 15 Punkte konnte der Tscheche in diesem Satz für sich verbuchen, leistete sich dazu acht weitere unerzwungene Fehler, schlug nur 6 Winner. Das ist einfach zu wenig gegen einen hier über weite Strecken hochkonzentriert aufspielenden Zverev. 2. Satz, 5:7, 2:5 – Das ist hier gerade eine immer einseitigere Partie. Hatte sich zu Beginn dieses Spiels noch nicht abgezeichnet, dass Menšík so abbauen würde. Der Tscheche wirkt aktuell einfach nicht mehr voll auf der Höhe. Läuft bei 15:30 aus seiner Sicht in den nächsten Cross-Return von Alexander Zverev, der dann wieder zwei Breakbälle hat. Den ersten kann er noch abwehren. Und dann? Ein Doppelfehler zum 2:5. 2. Satz, 5:7, 2:4– Zverev macht nicht viel Federlesens. Aber: Mensik geht mittlerweile auch nicht mehr jedem Ball hinterher, wirkt angeschlagen. 2. Satz, 5:7, 2:3 – Gerade einmal anderhalb Minuten hat dieses Aufschlagspiel gedauert. Vielleicht gibt dieses Zu-Null Menšík wieder etwas Auftrieb. 2. Satz, 5:7, 1:3 – Puh. Doppelfehler bei 40:30, obwohl er schon 40:0 vorne lag. Wackelt Zverev nun doch aus dem Nichts? Nein – ein Aufschlag-Winner, ein Ass, und das Spiel ist durch. 2. Satz, 5:7, 1:2 – Da schreit Zverev auf und ballt die Faust: Er holt sich das nächste Break! Mensik verzweifelt zunehmend, weil der Deutsche aktuell auf alle seine Schläge eine Antwort hat. Und dazu auch noch Fehler provoziert. Mensik legt einen Stopp ins Aus, kassiert dann einen Vorhand-Winner in die Ecke – und Zverev hat zwei Breakbälle. Schon den ersten nutzt er, weil er jetzt Mensiks Spiel perfekt liest, einen Stopp erläuft und per Gegenstopp antwortet. Das ist ganz stark vom Hamburger. 2. Satz, 5:7, 1:1 – Aufschlag-Winner von Zverev zu Beginn seines Service. Er übernimmt hier jetzt immer mehr die Kontrolle, Mensik reagiert aktuell nur noch. Mit einem tollen Cross auf die Linie stellt Zverev auf 40:0 – und leistet sich darauf einen Doppelfehler. Nun ja. Aber per schönem Stopp schließt er ab. 2. Satz, 5:7, 1:0 – Mittlerweile scheint Mensik mit dem Spielverlauf unzufrieden, er schimpft mit sich selbst, schüttelt den Kopf – ein gutes Zeichen für Zverev. Sein Aufschlagspiel zum Auftakt von Satz zwei bringt der Tscheche trotzdem durch. 1. Satz, 5:7 – Schnell stellt Zverev auf 30:0, legt einen Vorhand-Inside-Out nach und hat drei Satzbälle. Den ersten wehrt Menšík mit einem Rückhand-Longline ab, beim zweiten hat Zverev Pech mit einem Rahmentreffer, landet im Aus. Unnötig in dieser Phase. Mit einem Ass – seinem dritten der Partie – holt sich der Deutsche aber diesen ersten Satz. Und das nicht unverdient. Menšík hat zu viele Punkte liegengelassen, variierte mit zunehmender Spieldauer auch nicht mehr so gut wie zu Beginn, während Zverev konzentriert blieb und die wichtigen Schläge machte. Seine einzige Breakchance hat er direkt genutzt, schlug mehr Winner (14 zu 13) und leistete sich weniger unerzwungene Fehler (14 zu 17). 1. Satz, 5:6 – Alexander Zverev holt sich das erste Break dieser Partie! Fängt Menšík jetzt doch an, zu überlegen? Gleich zwei Doppelfehler leistet er sich, ein Raunen geht durchs Publikum. Aber er geht direkt in die Offensive, setzt einen Aufschlag ganz nach außen, schließt per Volley ab. Und was macht Zverev? Stellt mit einem bärenstarken Rückhand-Cross auf Breakball. Den nutzt er direkt – spektakulär: Er erläuft einen Stopp von Mensik, kontert mit einer Vorhand – und der überraschte Menšík kann nur noch ins Netz zurückspielen. 1. Satz, 5:5 – Jetzt haben wir gerade mal ein paar kürze Ballwechsel. Auch Zverev macht hier jetzt schnell, stellt mit einem 216-Stundenkilometer-Aufschlag auf 40:15, anschließend landet Menšík mit einem Lob im Aus. 1. Satz, 5:4 – Menšík stellt zu Null auf 5:4. Der 20-Jährige macht hier noch keine Anstalten, bei eigenem Aufschlag nervös zu werden. 1. Satz, 4:4 – Da staunt selbst Andre Agassi auf der Tribüne: Mensik liest das Spiel seines Gegners gut, lässt sich auch von einem Ass zu Beginn von Zverevs Aufschlagspiel nicht foppen. Der Deutsche zieht das Tempo an, kommt nach vorn, spielt einen Vorhand-Cross weit nach außen – aber Mensik erreicht den Ball tatsächlich noch und erspielt sich mit einem tollen Vorhand-Longline um das Netz herum zwei Breakchancen. Die erste wehrt Zverev mit einem Aufschlag-Winner ab, den zweiten vergibt Mensik mit einem Rückhand-Fehler nach einer tollen 14-Schläge-Rally. Gleichstand. Zverev wirkt verunsichert, liefert seinem Gegner durch einen Rückhand-Fehler die nächste Breakchance. Aber auch die vergibt Mensik, legt eine Vorhand am Netz nicht in die Hälfte seines Gegners. Da hat Zverev Glück. Mit viel Mühe bringt er seinen Service durch. 1. Satz, 4:3 – Achtungsapplaus vom Publikum für einen schönen Stopp von Menšík zum 30:15. Aber Zverev hält wieder stark dagegen, kommt Schlag für Schlag weiter nach vorn, verteilt gut aus der Mitte mit der Vorhand – und der Tscheche leistet sich den nächsten Fehler. Streut danach aber direkt zwei Service-Winner ein und bringt sein Aufschlagspiel wieder durch. Wir warten hier weiter auf das erste Break der Partie. 1. Satz, 3:3 – Wieder bringt Zverev sein Aufschlagspiel souverän durch. Es zeichnet sich jetzt immer mehr ab: Jakub Mensik muss für seine Punkte viel härter arbeiten. 1. Satz, 3:2 – Das ist hier noch sehr ausgeglichen. Gut vom Hamburger: Er verteidigt immer besser gegen die Versuche des Tschechen und variiert nun auch selbst: Er schließt mit einem Stopp ab, donnert seinem Gegner bei dessen nächstem Aufschlag einen starken Return um die Ohren. Aber Menšík fasst sich noch, kontert mit einem Ass, legt einen Vorhand-Winner nach. Eine Rally über zehn Schläge endet mit einem Vorhand-Fehler von Zverev – der dann aber in einem weiteren langen Ballwechsel wiederum einen Vorhand-Fehler bei Menšík provoziert. Aber: Zverev lässt hier einiges liegen – durch einen Rückhand-Fehler und eine Vorhand ins Netz verpasst er die Chance aufs Break. Da war mehr drin für den Deutschen, der in den Ballwechseln eigentlich der Aktivere war. 1. Satz, 2:2 – Zverevs bisher mit Abstand bestes Aufschlagspiel. Zu Null bringt er seinen Service durch. Ob ihm das weiter Sicherheit gibt? 1. Satz, 2:1 – Beiden merkt man die Anspannung noch an. Stark vom Weltranglistendritten: Eine längere Rally schließt er mit einem Rückhand-Cross ab. Kassiert darauf aber ein Ass vom aufschlagstarken Tschechen. Der legt direkt den nächsten Service-Winner nach. Menšík hat hier eine klare Taktik, spielt variabel, geht nun wieder ins Serve-and-Volley – erfolgreich. Zverev bleibt aber dran, es geht über Gleichstand. Dann streut Menšík einen Stopp ein, Zverev erläuft den Ball, bleibt mit dem Gegenstopp aber im Netz hängen. Das Publikum stöhnt auf. Mit einem Service-Winner durch die Mitte und einem Rückhand-Fehler seines Gegners bringt Menšík seinen Aufschlag durch. In dieser frühen Phase des Spiels wirkt der 20-Jährige vielseitiger. 1. Satz, 1:1 – Das macht Zverev direkt gut: Er kommt ans Netz, zwingt seinen Gegner ebenfalls zum Vorkommen, antizipiert gut und bringt einen Schlag per Volley ins offene Feld zurück. Dann landet Menšík im Netz. Packt im nächsten Ballwechsel aber einen tollen Rückhand-Longline aus, unerreichbar für den Deutschen. Das Publikum merkt das erste Mal auf. Zverevs erster Aufschlag sitzt noch nicht perfekt, er muss zu oft über den zweiten. So bleibt Menšík im Spiel – und forciert einen Vorhand-Fehler, kratzt am Break. Zverev geht in die Offensive, kommt wieder ans Netz, setzt den Überraschungs-Halbfinalisten unter Druck – und schließt ins offene Feld ab. Durchatmen für den Hamburger. 1. Satz, 1:0 – Menšík schlägt zuerst auf. Zverev verteidigt direkt gut, aber Menšík überrascht ihn mit einem Stopp zum 30:15. Dann legt er eine bärenstarke Vorhand direkt auf die Linie nach, Zverev landet nur im Aus. Durch einen Vorhand-Fehler des Tschechen kommt Zverev noch mal ran. Eine Rückhand ins Aus, und wir haben Gleichstand. Menšík variiert, geht jetzt über Serve-and-Volley, kommt ans Netz – mit Erfolg, Zverev bringt den Ball nicht zurück. Mit einem Volley ins offene Feld schließt er ab. 14:32 Uhr – Menšík und Zverev haben gerade den Court betreten. Gleich spielen sich beide noch etwas ein, dann geht es los. 14:17 Uhr – Menšík mangelt es auf jeden Fall nicht an Selbstvertrauen. Der Tscheche sagte vor dem Match: "Je weiter das Turnier voranschreitet, desto besser spiele ich." Reicht es für Zverev? 13:45 Uhr – Zverev gilt im ersten Halbfinale als klarer Favorit. Tennis-Idol John McEnroe hatte aber auch lobende Worte für den Gegner des Deutschen übrig: "Er verfügt über enormes Ballgefühl und große technische Klasse. Er wird in den nächsten zehn Jahren ein ganz unangenehmer Gegner sein." 13:13 Uhr – Das Damen-Finale steht bereits fest. Am Samstag treffen Mirra Andreeva und Maja Chwalinska in Paris aufeinander. Wer folgt bei den Männern? 13:00 Uhr – Herzlich willkommen zum Liveticker zum Match zwischen Alexander Zverev und Jakub Menšík. Gegen 14:30 Uhr geht es los.

Читайте на сайте