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WM-Quartier: Nationalmannschaft bezieht Spuk-Schloss in Winston-Salem

Das DFB-Team reist von Chicago nach North Carolina, um das WM-Quartier zu beziehen. Dieses zeichnet sich durch einen besonderen Stil aus. Am Montag bezieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihr WM-Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Bundestrainer Julian Nagelsmann und sein Team residieren im Luxus-Boutique-Hotel "The Graylyn Estate" – einem historischen Anwesen, das der DFB komplett angemietet hat. Das Anwesen umfasst fünf Herrenhäuser im neo-normannischen, burgähnlichen Stil mit 85 individuell gestalteten Zimmern. Ritterrüstungen, goldverzierte Wendeltreppen und ein Butler-Service rund um die Uhr prägen das 55 Hektar große Gelände. Nagelsmann äußerte sich zu der Agentur SID bereits vor der Ankunft positiv: "Wir finden hier tolle Bedingungen vor, sowohl auf dem Platz als auch außerhalb des grünen Rasens." Die Herberge solle "ein Ort des Rückzugs" werden. Nun werde "der volle Fokus auf das Turnier" gerichtet. DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig bezeichnete das Base-Camp als "ideales Teamquartier" und sprach von "unserem Wunschszenario". Es schaffe "die bestmöglichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Turnier". Einer Überlieferung nach soll es im "The Graylyn Estate" spuken. Dahinter soll Nathalie Gray stecken, zu deren Ehren ihr Mann das Anwesen in den 1920er-Jahren erbauen ließ. Der österreichische Bayern-Profi Konrad Laimer, der mit seinem Team nahe Santa Barbara residiert, scherzte: "Ich weiß nicht, wo die sind, in North Carolina oder sonst irgendwas, in Hogwarts." Bilder von der deutschen WM-Unterkunft können Sie sich oben in der Fotoshow oder hier ansehen. Nachrücker Ouédraogo erreicht WM-Quartier als Erster Trainiert wird auf dem Gelände der nahegelegenen Wake Forest University. Am W. Dennie Spry Soccer Stadium stehen drei Plätze bereit. Nagelsmann zufolge sind alle "in einem sehr, sehr guten Zustand" und per Fahrrad oder zu Fuß "in weniger als zehn Minuten" erreichbar. Craig Zakrzewski, der Athletik-Direktor der Universität, betonte: "Hier ist jeder Team Deutschland." Die 3.000 Tickets für das öffentliche Training am Montagabend waren dem DFB zufolge innerhalb von vier Minuten vergriffen. Nachrücker Assan Ouédraogo war bereits am Sonntag angereist. Der Leipziger wurde für den verletzt abgereisten Lennart Karl nachnominiert, der einen Muskelbündelriss erlitten hatte.

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